Krankenhaus Nettetal feiert 125-jähriges Bestehen

Krankenhaus Nettetal feiert 125-jähriges Bestehen

Zum 125-Jährigen präsentiert sich das Hospital als moderne Einrichtung und einer der größten Arbeitgeber der Stadt.

Lobberich. An historischer Stelle, in der 125 Jahre alten Kapelle des Marienhospitals, begrüßte Ingo Heymann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Städtischen Krankenhaus GmbH Nettetal, zum 125-jährigen Bestehen des Krankenhauses Ärzte, Mitarbeiter, Bürgermeister, Kommunalpolitiker, Kooperationspartner und Krankenkassen-Vertreter.

"Was 1885 mit 24 Betten begonnen hatte, hat sich zu einem renommierten Krankenhaus mit 187 Betten weiterentwickelt", sagte Krankenhaus-Geschäftsführer Jörg Schneider. 1886 wurden 51 Patienten dokumentiert, heute sind es mehr als 7000 stationäre. Zusätzlich werden mehr als 16.000 ambulante Patientenkontakte verzeichnet und rund 1500 Menschen ambulant operiert.

Mit mehr als 450 Mitarbeitern sei das Krankenhaus einer der größten Arbeitgeber in Nettetal. Es stelle mit einem Jahresumsatz von 30 Millionen Euro und einem regelmäßigen Investitionsvolumen im siebenstelligen Bereich einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Region dar.

Meilensteine in der Entwicklung seien die Erweiterungsbauten 1964 und 1996 gewesen. Schneider: "Heute verfügt das Krankenhaus Nettetal über eine bauliche Infrastruktur, die organisatorisch und auch vom Ambiente auf modernstem Stand ist und in vielen Bereichen den Vergleich mit Privatkliniken nicht zu scheuen braucht."

Die frühe Anschaffung einer OP-Navigation, eines 16-Zeilen- Computertomographen sowie die moderne Ausstattung der Endoskopie würden für die stetige, medizinische Entwicklung sprechen. "Das Krankenhaus ist eine der wichtigsten und bedeutendsten Einrichtungen der Stadt", sagte Bürgermeister Christian Wagner.

Schneider stellte die Zukunftsperspektive des Krankenhauses vor: Über eine stationäre Versorgung hinaus gelte es, ein Gesundheitszentrum moderner Prägung mit einer engen Zusammenarbeit ambulanter und stationärer Leistungserbringer zu schaffen.

Ansatzpunkt für die Zukunft müsse die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Fachabteilungen des Krankenhauses und Anbietern außerhalb sein.

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