1. NRW
  2. Kreis Viersen
  3. Kempen und Grefrath

Klosterhof: Wie gefällt’s Ihnen denn?

Klosterhof: Wie gefällt’s Ihnen denn?

Das WZ-Mobil steht am Freitag zwischen den beiden Neubauten. Mit dabei ist Investor Ralf Schmitz.

Kempen. Am 23. Februar 2012 wurde mit dem Abriss des ehemaligen Kreis- und Polizeigebäudes sowie der Beamtenlaufbahn begonnen. Fast auf den Tag genau zwei Jahre später werden die Geschäfte des Klosterhofes am Samstag an selber Stelle eröffnet. In 24 Monaten ist so viel passiert, dass man das Gelände an Orsay- und Burgstraße nicht mehr wiedererkennt. Wohl kaum ein Projekt hat die Kempener in den vergangenen Jahren so bewegt wie der 20 Millionen Euro teure Klosterhof.

Während der Bauzeit gab es von Bürgern auch Kritik am Klosterhof. Im April 2013 fragte die WZ ihre Leser: „Wie gefällt Ihnen der Klosterhof?“ Das Ergebnis der Online-Umfrage: 59 Prozent der Teilnehmer fanden, dass der „Neubau viel zu groß geraten ist“. „Der Bau ist zu groß für sein Umfeld, die Längsfassaden erschlagen alles drum herum“, meinte damals Ulrich Hermanns. 23 Prozent sagten, dass ihnen der Klosterhof „sehr gut gefällt“. Die übrigen 18 Prozent hatten sich noch keine Meinung gebildet — sie wollten warten, bis alles fertig ist.

Bis auf die Burgstraße und weitere Arbeiten an den Außenanlagen, ist jetzt alles fertig. Die Gerüste und Bauzäune sind weg, die neue Optik ist da. Deshalb möchte die WZ erneut von Ihnen wissen: Wie gefällt Ihnen der Klosterhof? Was erwarten Sie vom Neubau mit seinen Wohnungen und Geschäften? Kann die Stadt Kempen von ihrer „neuen Mitte“ profitieren? Oder schadet die Konkurrenz der neuen Geschäfte den übrigen Händlern in der Altstadt?

Über alle diese Fragen können Sie am Freitag, einen Tag vor der Eröffnung, am WZ-Mobil diskutieren. Die Gesprächsrunde steigt zwischen 11 und 12 Uhr an der Orsaystraße — in Höhe des Durchgangs zur Paterskirche, zwischen den beiden Gebäudeteilen des Klosterhofes.

Mit dabei am WZ-Mobil ist auch Bauherr Ralf Schmitz. Der Inhaber der gleichnamigen Projektentwicklungsgesellschaft stellt sich vor Ort Ihren Fragen. Kommen Sie vorbei! Diskutieren Sie mit Ralf Schmitz, den Mitarbeitern der WZ und anderen Bürgern über das größte Kempener Bauprojekt der vergangenen Jahrzehnte!

Wenn Sie am Freitag keine Zeit haben, persönlich vorbeizukommen, können Sie uns Ihre Meinung auch schriftlich geben. Per E-Mail: redaktion.kempen@wz.de; per Fax: 02152/518993; per Post: Westdeutsche Zeitung, Redaktion, Burgstraße 28, 47906 Kempen. Oder Sie besuchen einfach die Homepage der WZ und nehmen dort an der Umfrage teil.

Am Freitag, einen Tag vor der Eröffnung der Geschäfte, bietet Ihnen die WZ zudem eine Sonderbeilage. Auf 24 Seiten erfahren Sie alles zum Projekt. Wir blicken unter anderem zurück auf den Abriss des Kreishauses und auf die verschiedenen Ideen für das Gelände in den vergangenen Jahren. Und wir blicken nach vorn: Welche Auswirkungen hat der Klosterhof für Kempen? Wo liegen die Chancen und Risiken des Projektes? Die Beilage finden Sie am Freitag in Ihrer WZ.