Klingende Altstadt zum 725-Jährigen der Stadt Kempen

725 Jahre Kempen : Kempens „Klingenden Altstadt“: Was für ein Fest!

Der Draht der Kempener nach oben ist bestens. Bei sommerlichen Temperaturen genossen die Massen in der Altstadt die „Klingende Altstadt“ zum 725-jährigen Bestehen der Stadt.

Das war so wunderschön zwanglos, aber keineswegs klanglos. Bei strahlendem Sonnenschein erlebte Kempen am Sonntag eine fantastisch klingende Altstadt bei der „Klingenden Altstadt“. Das tolle Wetter und die vielen Besucher boten den richtigen Rahmen zur 725-Jahr-Feier der Stadt. Und überall Musik: vom Big-Band-Sound am Bahnhof über wunderschöne Kinderstimmen auf der Burgwiese bis zu Soul und Funk auf dem Buttermarkt. Mehr als 70 Acts sorgten auf zwölf Bühnen – drinnen wie draußen – für beste Unterhaltung.

Viele lachende Gesichter gab es auf der Burgwiese. Dort standen die Kinder im Mittelpunkt. Auf der großen Hüpfburg-Rutsche wurde ausgelassen getobt und im kleinen Zirkuszelt konnte der Nachwuchs seine akrobatischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zur Stärkung gab es Zuckerwatte und Popcorn vom Förderverein der Kita Spatzennest. Mit so viel Energie aufgetankt, schafften die Kleinen dann auch die Wartezeit beim Kinderschminken oder am Stand der WZ, wo es Ballon-Tiere in vielen Variationen gab. Für den musikalischen Rahmen sorgten unter anderem die Kinder der Kita Pusteblume und der Grundschule St. Hubert. Und dann bot die Kölner Band „Pelemele“ mit Kinder-Rock ebenso beste Unterhaltung.

Auf dem Weg durch die Stadt begegneten die Besucher unterschiedlichsten Musikrichtungen. So sorgte das Kalumet-Duo mit Gitarre und Gesang für eine gut gefüllte Judenstraße. Und die Rocker von „Free Barbie – Kill Ken“ ließen es auf der Ellenstraße krachen. Klassisch ging es in den Kirchen zu – zum Beispiel mit dem Flötenensemble „Flautotal“ in der Propsteikirche oder mit dem Oedter Frauenchor in der Paterskirche.

Vor der größten Bühne auf dem Buttermarkt war naturgemäß am meisten los. Bei Bier oder Bowle genossen die Besucher ein musikalisches Potpourri – beginnend mit den Bläsern des St. Huberter Musikvereins und endend mit der Cover-Band „Die Fälscher“. Auf dem Buttermarkt hatte die Kempen-Party schon am Samstagabend ihren Anfang genommen. Proppenvoll war der Markt bei Hip-Hop von „Passepartout“ und Soul der „Cosmo Klein Band“. Und nach einer spektakulären Feuer- und LED-Show ging die Party in den Altstadt-Kneipen weiter. Was für ein Fest!

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