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In 114 Jahren keine Frau an der Spitze: Kempenerin will als erste Frau ins ADAC-Präsidium

In 114 Jahren keine Frau an der Spitze : Kempenerin will als erste Frau ins ADAC-Präsidium

Kempen/Oedt. „Fachlich kompetent und sympathisch“ — so beschreibt die Pressestelle des ADAC Nordrhein Andrea Schmitz. Die Kempenerin ist als Vorstandsmitglied für das Themenfeld Tourismus und Mitgliederleistungen verantwortlich.

Jetzt bewirbt sie sich als Vizepräsidentin für Tourismus des ADAC. Am Freitag steht Schmitz bei der Hauptversammlung in Nürnberg zur Wahl. Sollte sie es ins Gremium schaffen, wäre sie in der 114-jährigen Geschichte des Automobilclubs die erste Frau im Präsidium.

„Rund 40 Prozent der Mitglieder sind weiblich, ganz zu schweigen von den vielen Frauen, die sich ehrenamtlich im ADAC engagieren. An die Spitze hat es bislang noch keine geschafft — ich kann Vorbild sein“, schildert sie ihre Motivation.

Andrea Schmitz engagiert sich seit vielen Jahren für den ADAC. Seit vier Jahren gehört sie dem Vorstandsrat des ADAC Nordrhein an, seit zwei Jahren ist die Diplom-Kauffrau Vorstandsmitglied für Mitgliederleistungen, wozu auch das große Themenfeld Tourismus und Reise gehört. Darüber hinaus ist sie seit vier Jahren im ADAC-Tourismusausschuss aktiv. „Ich kenne mich in der Tourismuswelt aus, habe ein Gespür für Herausforderungen und klare Vorstellungen. Bei allem steht für mich die Verbindung zu unseren Mitgliedern im Vordergrund“, so Andrea Schmitz.

Seit über 25 Jahren engagiert sie sich zudem an der Basis, ist Mitglied in gleich drei Ortsclubs und Geschäftsführerin ihres Heimatvereins MSC Uda Oedt. Andrea Schmitz wurde 1961 in Hattingen geboren, wohnt in Kempen und ist Mutter von drei Söhnen. Red www.adac.de