Buttermarkt soll zentrale Attraktion werden Werbering nimmt zweiten Anlauf für einen erweiterten Weihnachtsmarkt

Kempen. · Der Vorstand des Kempener Werberings will einen zweiten Anlauf unternehmen, den Weihnachtsmarkt in der Altstadt für die Zukunft deutlich attraktiver aufzustellen.

 Der weihnachtlich geschmückte Buttermarkt.

Der weihnachtlich geschmückte Buttermarkt.

Foto: Norbert Prümen

Bei der Vorstandsklausur war die Traditionsveranstaltung zentrales Thema der Beratungen. Wie der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Kempener Einzelhändler und Gastronomen Armin Horst erklärte, soll das Ziel, den Buttermarkt während der gesamten Adventszeit als besondere Attraktion für Weihnachtsmarktbesucher zu etablieren, weiter verfolgt werden. Dazu will der Werberingvorstand nun intensive Gespräche mit der Politik führen. „Denn ohne Stadtverwaltung und Politik geht das nicht“, so Horst. Im vorigen Jahr war die Idee des Werberings, dem Buttermarkt als zentralem Platz des Weihnachtsmarktes mehr Attraktivität zu geben, gescheitert. Die Marktbeschicker wollten den Platz für die Dauer der Adventszeit nicht räumen. Stadt und Politik lehnten daher den Vorstoß des Werberings ab.

Werbering will auch die
Atmosphäre verbessern

  Armin Horst ist Vorsitzender des Kempener Werberings.

Armin Horst ist Vorsitzender des Kempener Werberings.

Foto: Guido de Nardo

Neben der Belebung des Buttermarkts in der gesamten Adventszeit will der Werbering aber auch die Atmosphäre in den Straßen beim Weihnachtsmarkt verbessern. So soll die Weihnachtsbeleuchtung nach Angaben von Armin Horst weiter aufgewertet und Elemente des auf der Peterstraße zuletzt so erfolgreichen Weihnachtswaldes auf andere Straßen übertragen werden.

Für dieses Jahr plant der Werbering im Sommer eine Wiederholung der Aktion „Der verrückte Einkauf“, Zum Altstadtfest Ende April/Anfang Mai soll es einen „Tanz in den Mai“ geben mit Wahl einer Maikönigin und eines Maikönigs. Für die nächste Mitgliederversammlung will der Vorstand auch noch einmal die verkaufsoffenen Sonntage thematisieren. „Es kann nicht sein, dass – wie zuletzt beim After-Christmas-Shopping am 5. Januar – viele Geschäfte nicht öffnen. Da müssen wir nach Lösungen suchen. Wir müssen schließlich als Werbering gemeinsam an einem Strang ziehen“, so Armin Horst.

Attraktiver gestaltet werden soll künftig auch die traditionelle Weihnachtsverlosung, bei der es an jedem Adventswochenende sowie bei einer Schlussziehung zahlreiche Gewinne gibt. rei