Kempener CDU nimmt Stellung zur Landesgartenschau 2026

Kempen: CDU nimmt Stellung zur Landesgartenschau 2026 : Landesgartenschau: Kempens CDU forciert das Tempo

Sollte es zu einer Bewerbung des Kreises für 2026 kommen, will die Fraktion eine starke Rolle Kempens.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sind zwar noch nicht ausgewertet, trotzdem forciert die Kempener CDU-Fraktion in Sachen Landesgartenschau 2026 das Tempo. In ihrer letzten Sitzung hat die Fraktion nach eigenen Angaben einen Antrag beschlossen. Dieser sieht vor, dass die Stadt Kempen das Projekt gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Kreises Viersen, den beauftragten Ingenieursbüros und dem Stadtrat vorantreiben soll – sofern die Studie zu einem für Kempen positiven Ergebnis führe.

Nach WZ-Bericht ist Kempen
für die CDU nicht chancenlos

Nach Informationen der CDU-Fraktion ist schon in den nächsten Wochen mit Ergebnissen des Gutachtens zu rechnen, das der Kreis Viersen in Absprache mit allen Kommunen in Auftrag gegeben hatte. Lediglich Willich hat kein Interesse an der Landesgartenschau 2026. Weil schon bald Ergebnisse vorliegen sollen, bittet die CDU nun Bürgermeister Volker Rübo (CDU) um eine „zeitnahe Unterrichtung“ zum Sachstand. Dass Kempen in diesem Projekt nicht chancenlos ist, haben die Christdemokraten nach eigenen Angaben der WZ-Berichterstattung von Montag entnommen. Nach Informationen der Redaktion spielt die Stadt Kempen unter anderem mit dem Projekt Burg eine Rolle in der Machbarkeitsstudie.

Fraktion verspricht sich von der Laga einen Schub für Projekte

„Die Durchführung einer Landesgartenschau bietet die einmalige Chance, mehrere stadtentwicklungsrelevante Projekte in Kempen zu verknüpfen und ihnen einen Schub zu geben“, so die CDU. Zudem könnte der Bekanntheitsgrad der Region gestärkt und die interkommunale Zusammenarbeit im Kreis Viersen gefördert werden. „Touristisch, infrastrukturell, wirtschaftlich und gastronomisch könnte Kempen davon nachhaltig stark profitieren“, heißt es im Antrag der Christdemokraten.

An der Spitze des Projektes „Landesgartenschau 2026 im Kreis Viersen“ steht die Niederrhein Tourismus GmbH, die Teil der WFG ist. Geschäftsführerin Martina Baumgärtner hatte die Idee, eine Bewerbung des Kreises oder einzelner Kommunen prüfen zu lassen. Jüngst war ein Gutachter-Team deshalb in den einzelnen Kommunen, um sich die Gegebenheiten vor Ort anzuschauen. Die Ergebnisse sollen alsbald den beteiligten Städten und Gemeinden sowie der Politik auf Kreisebene vorgestellt werden.

(tkl)
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