Neues aus der Altstadt : An der Ellenstraße ging’s hoch hinaus

Heute berichtet der Flüsterer über eine weithin sichtbare Übung der Feuerwehr.

Einen Schreck in der Abenstunde hat der Flüsterer – und vermutlich auch diverse weitere Altstadt-Bewohner und -Flanierer am Mittwoch an der Ellenstraße bekommen. Die Feuerwehr war im Bereich des Bärenbrunnens mit einer Drehleiter im Einsatz. Zum Glück stellte sich schnell heraus, dass niemand in Gefahr war und gerettet werden musste. Es handelte sich lediglich um eine Übung, oder, wie Feuersprecher Johannes Dicks dem Flüsterer später erklärte, um eine „Ausbildungsveranstaltung“.

Wo kommen die Füße hin?

Die Drehleiter-Spezialisten haben das sogenannte Anleitern geübt. Also: Wie komme ich mit dem Korb an dieses oder jenes Fenster? Wie man sich vorstellen kann, ist das gerade in engen Altstadt-Gassen kein Kinderspiel. Und auch vermeintliche Kleinigkeiten müssen beachtet werden. Zum Beispiel, wo die Stützfüße des Fahrzeugs positioniert werden müssen, damit es bei ausgefahrener Leiter nicht plötzlich umkippt. Typische Gefahrenstellen laut Dicks: Gullydeckel und Kellerschächte. Mal wieder was dazugelernt...

Spende dank Bridge-Turnier

1500 Euro an Spenden für bedürftige Waisen- und Straßenkinder in Kamerun hat ein Benefiz-Turnier des Kempener Bridge-Clubs erbracht. Petra Kamplade, eine der Spenden-Initiatorinnen, übergab ein symbolisches Kuvert für den Kempener Verein „Haus der Sonne“ an dessen Vorsitzenden Christian Eloundou. Die Spende soll als Anschubfinanzierung für die Ausbildung und medizinische Versorgung der 40 betreuten Kinder dienen. Als nächstes Projekt soll ein Brunnen gebaut werden. Kontakt:

Postkarten mit Kehrbesen

Am Freitagvormittag waren auf dem Buttermarkt nicht nur die Marktleute präsent. Auch die katholische Kirchengemeinde St. Mariae Geburt war mit einem kleinen Stand am Georgsbrunnen vertreten. Verteilt wurden Postkarten, die einen Kehrbesen mit dem Slogan „Jetzt staubt’s“ zeigen. Damit soll auf ungewöhnliche Weise auf die kommenden Wahlen hingewiesen werden. Darum geht’s konkret: Am 17. und 18. November wählt die Gemeinschaft der Gemeinden Kempen-Tönisvorst Pfarreiräte, Kirchenvorstände und GdG-Rat. Wahlberechtigt für die Kirchenvorstandswahlen sind alle Gemeindemitglieder, die 18 Jahre alt sind und seit mindestens einem Jahr in der „politischen Gemeinde“ wohnen. Zehn Kandidaten bewerben sich bei der Wahl um die acht Sitze, die neu besetzt werden. Der Kirchenvorstand in Kempen hat 16 gewählte Mitglieder. Alle drei Jahre wird die Hälfte neu gewählt. Den Pfarreirat können alle mindestens 14-Jährigen in der Pfarrei, „der sie sich zugehörig fühlen“, wählen. Acht Kandidaten stellen sich zur Wahl. Acht Sitze sollen auch besetzt werden. Außerdem kann die Pfarrgemeinde drei Vertreter in den GdG-Rat entsenden. Dafür gibt es allerdings nur zwei Kandidatinnen. Gewählt wird am besagten Wochenende vor und nach den Gottesdiensten.

„Mamma Mia“ zu Nikolaus

Jetzt geht’s in die Kempener Lichtspiele: Auch an Allerheiligen musste niemand aufs Genießer-Kino verzichten. Es lief der deutsche Film „Simpel. Zahlreiche Filmfans nutzten den Feiertag. Das nächste Genießer-Kino von Lichtspiele, WZ und Café Peerbooms ist am Nikolaustag. Gezeigt wird am 6. Dezember „Mamma Mia! Here We Go Again!“ Jeweils zwei Tickets dafür gewonnen haben Helga Gallach, Bernhard Koberg und Elfriede Fellner.

Wer sucht sein Kätzchen?

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte den Flüsterer noch ein Anruf vom Rande der Altstadt: Margot Erens und ihren Nachbarn von der Straße Kauertzacker ist ein offenbar entlaufenes Kätzchen aufgefallen. Seit Anfang der Woche streiche es miauend um die Häuser. Es handelt sich „um eine dunkle Tigerkatze“. Wer das Tier zu kennen glaubt, kann sich unter Tel. 02152/50982 melden.

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