Kommunalwahl : Zwei Wahllokale ziehen um

Bei zwei Wahlvorschlägen gab es Probleme.

(ulli) Der Wahlausschuss der Stadt Kempen hat einstimmig die Kandidaten für Bürgermeisterwahl und Kommunalwahl am 13. September bestätigt. Damit ist nun amtlich, dass für die CDU Philipp Kraft, für SPD und Grüne der parteilose Christoph Dellmans, für die FDP Cedric Franzes und für die Freien Wähler (FWK) Georg Alsdorf ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters geht.

Bei der Kommunalwahl gehen CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, FWK, Linke, Alternative für Deutschland (AfD), Piratenpartei Deutschland (Piraten) sowie ÖDP-Bürgerinitiative Kempen (ÖDP-BIKK) an den Start. Aufgrund einer fehlenden Unterschrift wurde bei der Reserveliste der CDU ein Wahlvorschlag zurückzuweisen. Bei den Wahlvorschlägen der AfD konnte ein Direktkandidat nicht als gemeldeter Einwohner festgestellt werden.

In den Wahlkreisen stellen erwartungsgemäß alle bereits im Rat vertretenden Parteien in allen Wahlkreisen je einen Kandidaten. Auch der neuen ÖDP-BIKK ist dies gelungen. Für die Piraten stehen 13 Direktkandidaten zur Wahl. Von der AfD sind zwölf Wahlbezirke besetzt.

Bei den Wahllokalen wird es einige Änderungen geben. Wie berichtet, werden einige Straßen anderen Wahlbezirken zugeordnet. Die Wähler werden darüber informiert. Zudem ziehen zwei Wahllokale um: Statt im St. Peter-Stift wird am 13. September in der Kita St. Peter Allee gewählt. Zudem steht die Kita Unter den Weiden wegen Umbaus nicht zur Verfügung. Stattdessen gehen die Wähler zum Spargelhof Küthen. Die Stadt erwartet einen Anstieg von Briefwählern wegen der Corona-Situation. Zwar wird es in einem der neuen Rathäuser an der Schorndorfer Straße eine Möglichkeit zur Direktabgabe der Briefwahlunterlagen geben, aber Bürgermeister Volker Rübo appellierte per Postzustellung zu wählen und nicht ins Rathaus zu kommen.