Neubau schwierig Kempen hat zu wenig Betreuungsplätze für Kleinkinder

Kempen · Die Situation bei der Kinderbetreuung in Kempen hat sich leicht verbessert. Es fehlen aber noch Plätze für Unterdreijährige. Neubauten sind weiterhin nicht in Sicht.

 Der Neubau von Kitas gestaltet sich laut Stadtverwaltung schwierig. Potenzielle Träger scheuen das Risiko hoher Investitionskosten.

Der Neubau von Kitas gestaltet sich laut Stadtverwaltung schwierig. Potenzielle Träger scheuen das Risiko hoher Investitionskosten.

Foto: Norbert Prümen

Da schauten doch einige Mitglieder des Kempener Jugendhilfeausschusses in dessen jüngster Sitzung neidisch auf die Situation in der Nachbarstadt Tönisvorst. Dort ist möglich, was in der Thomasstadt auf absehbare Zeit kaum zu realisieren sein wird. Während im alten Pfarrhaus in St. Tönis in Zusammenarbeit von Stadt (Mieter) und Johannitern (Träger) die Einrichtung einer neuen dreigruppigen Kindertagesstätte voranschreitet, stockt der Kita-Ausbau in Kempen nach wie vor. Pläne für neue Kitas gibt es zwar, aber es fehlen diejenigen, die sie als potenzielle Investoren und Träger am Ende mit Leben füllen können.