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Kempen: WfG-Chef sieht keine Gefahr für Hotel-Pläne

Tourismus : Kempen: WfG-Chef sieht keine Gefahr für Hotel-Pläne

Die Krise der Tourismus-Branche werde dem geplanten Hotel-Projekt in Kempen nicht schaden, sagt WfG-Geschäftsführer Thomas Jablonski.

Die Tourismus-Branche wurde und wird von den Corona-Auswirkungen getroffen wie kaum ein anderer Sektor. Da macht sich in Kempen schon manch einer Sorgen, ob die Hotel-Pläne auf dem Gelände des Schwimmbads an der Berliner Allee auf der Kippe stehen. „Nein, das ist ganz und gar nicht so. Das Hotel für Kempen ist aus meiner Sicht nicht in Gefahr“, sagte Thomas Jablonski, Geschäftsführer der WfG im Kreis Viersen, am Rande eines Pressetermins.

Im Zuge der schon fast jahrelangen Gespräche und Planungen fungiert der WfG-Chef als eine Art Vermittler. „Ich halte weiterhin Kontakt zum Investor und helfe dabei, dass alle weiterhin Freude am Projekt haben“, so Netzwerker Jablonski. Und die jüngsten Signale des in der Öffentlichkeit immer noch unbekannten Investors aus Norddeutschland seien positiv. Es sei alles vorbereitet. Sobald die Stadtwerke Kempen den Neubau des Hallenbads und auch den Abriss des alten Bads hinter sich haben, stehe einem Start aus Sicht des Investors nichts im Wege, so Jablonski.

Alles andere müssten Stadtwerke und Stadt Kempen mit dem Unternehmen klären, das in Kempen investieren will. Entstehen soll ein Haus mit etwa 50 Betten – und zwar genau auf dem Grundstück, auf dem noch das Hallenbad (Foto) steht. Eine von den Stadtwerken initiierte Bauvoranfrage wurde kurz vor Heiligabend 2019 positiv vom Kempener Bauamt beschieden. Dies müsse nun in einen Bauantrag münden. Den Neubau des Hallenbads wollen die Stadtwerke im kommenden Jahr abschließen. Danach soll es dann an den Abriss des alten Baukörpers gehen.