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Kempen: Thermoglas Niederrhein und Glas Trienes in neuer Hand

Kempen: Thermoglas Niederrhein und Glas Trienes in neuer Hand : Besitzerwechsel bei Kempener Glasfirmen

Knut-Ulrich Röttger von Thermoglas Niederrhein und Glas Trienes hat seine Nachfolge geregelt.

Ein Blick in die Historie: 1954 wurde die Glaserei Trienes durch den Kempener Peter Trienes gegründet. Zunächst waren die Geschäftsräume am Donkring, dann an der Saarstraße. 1970 baute Sohn Heinz an der Kleinbahnstraße neu. Zwei Jahre später ging der Betrieb in die Hände von Hans Hofer über. 1980 wurde ein zweites Standbein für die Glaserei gewählt: Die Facetten-Herstellung. Eine Maschine dafür wurde angeschafft sowie weitere für die Glas-Bearbeitung. Gleichzeitig wurde die Produktionsfläche erweitert. Doch bereits 1990 war es Zeit für einen Neubau und den Umzug der Firma an den heutigen Standort. Röttger, der zunächst als Angestellter bei Trienes begann, übernahm  auch Thermoglas Niederrhein, gegründet 1976 und  auf dem gleichen Gelände  beheimatet.

Röttger sei froh, „mit der Unterstützung der S-UBG sein Lebenswerk in gute Hände abgeben zu können“. Er freue sich, „dass zwei etablierte Unternehmen dem Standort Kempen erhalten bleiben und Arbeitsplätze gesichert werden.“

Die Firmen Thermoglas und Trienes haben zusammen knapp 100 Mitarbeiter und treten  als Vollsortimenter in der Produktion und Bearbeitung bzw. Veredelung von Glas auf. „Besondere Expertise besteht in der Herstellung von Isolierglas, zum Beispiel als Schallschutz-, Sonnenschutz- oder Sicherheitsglas. Daneben produziert und vertreibt Trienes hochwertige Glasprodukte mit besonderen Eigenschaften für Industrie und Gebäudebau. Hauptprodukt ist Einscheibensicherheitsglas (ESG), welches auf den hauseigenen Maschinen vorbereitet und dann im ESG-Ofen vorgespannt wird“, heißt es in der Pressemitteilung.

 Der neue Geschäftsführer Schlatt sieht die Zukunft in der Internationalisierung: „Viel Potenzial steckt noch im Ausbau unserer überregionalen und internationalen Vertriebsnetze. Und für zusätzliche Produktionskapazitäten besteht bereits eine Erweiterungsfläche an unserem Standort in Kempen.“