Kempen: „Sportler sind Vorbilder“

Kempen: „Sportler sind Vorbilder“

Ehrung: Stadt und Stadtsportbund zeichneten die Besten des vergangenen Jahres aus. Viel Lob gab es von Bürgermeister Volker Rübo.

Kempen. Der sportliche Wettkampf stand am Freitagabend im Kolpinghauses im Mittelpunkt: Stadt und Stadtsportbund ehrten die Besten des vergangenen Jahres. darunter waren 21 Stadtmeister, 13 Sportbeste Gold, 23 Mal Silber und 19Mal Bronze. Sportlich auch die Leistung von Bürgermeister Volker Rübo: Er begann fünf Minuten früher als vorgesehen mit seiner Begrüßungsrede.

Die fiel herzlich und persönlich aus, Rübo lobte die Sportler als "Vorbilder für den Nachwuchs" und ging auf einige der Athleten auch persönlich ein, beispielsweiseerwähnte er Hans Goeris, der das Goldene Sportabzeichen stolze 40 Mal absolvierte. Die Triathleten hob Rübo als "harte Kerle" hervor und begrüßte den "raumfüllenden" Highlander vom Niederrhein, Manfred Mühlenhaus, direkt. Zudem sprach er den Wunsch aus, die Sportler mögen an ihre Erfolge anknüpfen können.

Zu Recht ging Stadtsportverbandsvorsitzender Hans Janßen (Foto) auf Rübos Rede ein: "Die war wohltuend und wunderbar." In gewohnt wenigen Worten richtete er seinen Dank an alle Anwesenden und zögerte die Preisverleihung nicht lange hinaus. Zuerst wurden die Stadtmeister geehrt, danach war die Vereinigte Turnerschaft (VT) mit einem Extrapreis dran: Der Stadtsportverband zeichnete die gute Jugendarbeit der Volleyballabteilung der Vereinigten Turnerschaft aus.

Peter Kother führte durch den kurzweiligen Abend, der zuletzt die Ehrungen der Sportbesten in Gold, Silber und Bronze vorsah. Beim anschließenden lockeren Zusammensein nutzten viele Sportler noch die Möglichkeit zum Gespräch.

Hierbei bewies sich, dass es eine gute Idee gewesen war, die Sportlerehrung von einer viel zu großen, ungemütlichen Turn- oder Reithalle in den kleinen Saal des Kolpinghauses mitten in der Altstadt zu verlagern: "Die Atmosphäre ist hier einfach viel gemütlicher und schöner", sagte Stadtsportverbandsvorsitzender Hans Janßen.