Politik in Kempen SPD plant Ideen-Werkstätten für Kempen

Kempen · Die SPD in Kempen will von Bürgerinnen und Bürgern wissen, welche Ideen sie für die Stadt haben. Für Werkstätten kann man sich ab sofort bewerben.

 „Wir sind gespannt auf die Ideen“, sagt Parteichef Stefan Kiwitz.

„Wir sind gespannt auf die Ideen“, sagt Parteichef Stefan Kiwitz.

Foto: Norbert Prümen

(biro) Die Kempener SPD will in diesem Jahr drei Stadt-Werkstätten veranstalten. So wollen die Sozialdemokraten von Bürgerinnen und Bürgern erfahren, welche Ideen sie für die Stadt haben. „Dabei wollen wir mit den Bürgerinnen und Bürgern die relevanten Themen unserer Stadt sichten, die spezifischen

Herausforderungen herausfiltern und Lösungen erarbeiten“, teilt Partei-Chef Stefan Kiwitz mit.

Drei Termine sind geplant, bei denen jeweils ein Themenbereich im Vordergrund steht. Den Auftakt macht am Samstag, 27. April, der Themenbereich Mobilität. Am Samstag, 22. Juni, geht es um das Thema Wirtschaft, am Samstag, 14. September, um das Thema Bildung. Jeweils von 9.30 bis 17.30 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger in diesen drei Werkstätten im Von-Broichhausen-Stift am Heyerdrink in Kempen über diese Themen sprechen. Als parteiunabhängige Workshop-Leiterin führt Christine Lotz-Keens, die als systemischer Coach und Inhaberin des Keens-Hofs in Tönisberg unter anderem Seminare für Führungskräfte anbietet, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den Tag. „Die Stadt-Werkstatt ist kein Wünsch-dir-Was-Konzert“, sagt Lotz-Keens: „Vielmehr lautet die Fragestellung: Welche Vorschläge kann ich als Bürger realistisch einbringen, um meine Stadt weiterzuentwickeln?“ Dabei sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam Ideen entwickeln, die die Thomasstadt zukunftsfähig machen, heißt es von der SPD. „Lösungsorientiert, konstruktiv, realistisch – es gibt keine Leitplanken im Denken“, so die Werkstatt-Leiterin. Der Werkstattraum sei eine geschützte Zone, so die SPD: „Wir mischen uns in diesen kreativen Prozess nicht ein, werden lediglich die Ergebnisse hinterher einer Machbarkeitsstudie unterziehen und auf ihre Wirtschaftlichkeit hin überprüfen“, kündigt Kiwitz an: „Wir sind gespannt auf die Ideen!“

Ergebnisse soll das künftige Handeln beeinflussen

Der SPD gehe es um die Einbindung der Bürger in einem kommunalpolitisch gesteuerten Demokratieprozess, teilt die SPD mit. Entsprechend solle die Beteiligung an den Stadt-Werkstätten einem Querschnitt der Kempener Bevölkerung entsprechen. Die Ergebnisse sollen für die Sozialdemokraten nicht nur das Wahlkampfprogramm 2025 bestimmen; vielmehr sollen die erarbeiteten Lösungswege Grundlage sein für die kommenden Jahre und das Handeln im Rathaus positiv beeinflussen, heißt es weiter dazu von der SPD. Pro Bürger ist das Mitmachen an einem der drei Themen Mobilität, Wirtschaft und Bildung möglich, Interessierte müssen sich entscheiden. Wer mitmachen möchte, kann sich bewerben per Post an SPD Kempen, Stefan Kiwitz, Hessenring 17, 47906 Kempen, per WhatsApp an 0175 7577217 oder per E-Mail an [email protected].

(biro)
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