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Kempen: Kommentar zur Verkehrs-Debatte rund um Amazon

Meinung : Münchheide als Warnung

Die Amazon-Ansiedlung darf für die Pendler aus Kempen und Umgebung nicht zum Problem werden. Ein Kommentar von Tobias Klingen.

Als Laie kann man sich die Aussagen von Amazon und Vertretern der Behörden eigentlich nur anhören. Und letztlich darauf vertrauen, dass sich das Unternehmen im Rahmen der Gutachten-Vorgaben bewegen wird. Die Behörden stehen den Bürgern und Pendlern gegenüber aber in der Pflicht, dass durch die Amazon-Ansiedlung keine großen Nachteile entstehen. Die Pendler, die aus Kempen und umliegenden Kommunen in die Großstadt müssen, sind ohnehin schon gebeutelt. Insbesondere durch das Nadelöhr in Willich-Münchheide, für das Autofahrer morgens mindestens eine halbe Stunde länger einplanen müssen. Dieses Problem aufgrund einer fehlgeleiteten Verkehrsplanung besteht nun schon seit vielen Jahren. Und es wird erst frühestens 2025 (eher später) durch teure Umbauten beseitigt. Auf dem Kempener Außenring darf nun kein weiteres Problem entstehen, dass man nicht mal ebenso beheben kann. Torsten Schröder sagt, dass die Amazon-Ansiedlung Kempen nicht zum Zusammenbrechen bringen  wird. An dieser Aussage wird er sich bald messen lassen müssen.

tobias.klingen@wz.de