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Kempen: Kommentar zur Stichwahl um den Bürgermeisterposten

Meinung : Vor dem nächsten Krimi

Eine wichtige Rolle dürften jetzt die beiden „Kleinen“ in Kempen einnehmen. Aus den Reihen der FDP hört man bereits, dass eine Unterstützung von CDU-Kandidat Kraft wahrscheinlich ist. Bei den Freien Wählern muss man noch abwarten.

Eigentlich war es von Anfang an ein Duell – ohne den beiden Kandidaten Cedric Franzes (FDP) und Georg Alsdorf (FWK) zu nahe zu treten. Aber nun ist der Kampf um den Bürgermeisterposten in Kempen tatsächlich ein Duell. Am 27. September werden Philipp Kraft (CDU) und Christoph Dellmans (parteilos, aufgestellt von SPD und Grünen) in einer Stichwahl aufeinandertreffen. Die beiden Kontrahenten liegen nahezu gleichauf. Und eine Prognose für den Wahltag in knapp zwei Wochen ist ebenso kompliziert wie vor dem vergangenen Wochenende.

Nun kommt es darauf an, wer von beiden die meisten Anhänger zum zweiten Urnengang motivieren kann. Denn erfahrungsgemäß ist die Wahlbeteiligung bei einer Stichwahl deutlich geringer als beim ersten Durchgang. Aber: In Kempen gibt es ja mit einer Stichwahl auch nicht wirklich viel Erfahrung. Von daher ist auch das ein bisschen Kaffeesatzlesen.

Eine wichtige Rolle dürften jetzt die beiden „Kleinen“ einnehmen. Aus den Reihen der FDP hört man bereits, dass eine Unterstützung von CDU-Kandidat Kraft wahrscheinlich ist. Bei den Freien Wählern muss man noch abwarten. So oder so: Kempen steht vor dem nächsten Krimi.

tobias.klingen@wz.de