Schnelles Internet für Kempen Glasfaser-Ausbau im Süden soll im Sommer starten

Kempen · Das Unternehmen Deutsche Glasfaser treibt sein Projekt im Kempener Süden, St. Hubert und Tönisberg voran.

 Das Unternehmen Deutsche Glasfaser will den Kempener Süden, St. Hubert und Tönisberg mit schnellem Internet versorgen und treibt dieses Projekt voran.

Das Unternehmen Deutsche Glasfaser will den Kempener Süden, St. Hubert und Tönisberg mit schnellem Internet versorgen und treibt dieses Projekt voran.

Foto: Norbert Prümen

(biro) Weite Teile des Kempener Stadtgebiets sollen in absehbarer Zeit eine schnellere Internetverbindung über Glasfaserkabel bekommen. Nachdem für den Bereich Kempener Süden, St. Hubert und Tönisberg die Nachfragebündelung und die Prüfungsphase abgeschlossen wurde, sei man aktuell in der Bauplanungsphase, aber auch ein Stückchen weiter, erklärte ein Sprecher des Unternehmens Deutsche Glasfaser auf Anfrage. Die Deutsche Glasfaser hat den Ausbau dieses Gebiets übernommen, das insgesamt 7500 Adressen umfasst.

Im ersten Schritt sollen rund 2800 Haushalte angeschlossen werden, dafür schlossen viele Bürgerinnen und Bürger im Zuge der Nachfragebündelung bereits Vorverträge mit dem Unternehmen ab und sicherten damit zu, einen Anschluss haben zu wollen, wenn denn ausgebaut wird. Weitere Haushalte werden im Nachgang des Ausbaus noch angeschlossen werden können, so der Sprecher. Dafür werde es entweder kurz vor Ausbaubeginn oder im Laufe der Arbeiten weitere Informationen für die Bürgerinnen und Bürger in diesem Bereich geben. Auch Bauinfo-Abende seien geplant, bei denen Interessierte weitere Informationen zu den Bautätigkeiten vor Ort erhalten. Ebenso werde man die Kundinnen und Kunden kontaktieren, um mit ihnen Termine für den Anschluss absprechen zu können und zu prüfen, wo der Anschluss ins Haus geführt wird, so der Sprecher.

Der Norden soll auch mit schnellerem Netz versorgt werden

Im Rahmen der Bauplanungsphase für den Bereich Kempener Süden, St. Hubert und Tönisberg sei man aktuell mit der Stadt Kempen „in guten Gesprächen“, wie der Unternehmenssprecher versicherte. Es geht darum, geeignete Plätze für die sechs Glasfaser-Hauptverteilerkästen zu finden. Dafür müsse die Deutsche Glasfaser die entsprechenden Grundstücke pachten oder kaufen. Diese Kästen seien auch das erste, was Anwohnerinnen und Anwohner in Kempen vom Ausbau sehen würden, so der Sprecher weiter. Denn sie würden als erstes aufgestellt. Von dort werden die Glasfaserkabel dann weiter bis in jedes Haus geführt.

Ebenso sei man gerade dabei, mit dem Baupartner, der den Ausbau vor Ort umsetzen werde, die Planungen zu besprechen, erläuterte der Sprecher. Läuft alles wie geplant, sollen die eigentlichen Tiefbauarbeiten im Ausbaugebiet im Sommer starten.

Auch der Bereich Kempen Nord soll in einem weiteren Schritt mit schnellem Internet versorgt werden. Dort ist man aber noch nicht so weit. Die Nachfragebündelung ist zwar abgeschlossen, die Prüfungsphase laufe aber noch, erklärte der Sprecher dazu. Sobald dieser Prozess abgeschlossen sei, werde man dies auch kommunizieren. Er bitte um Geduld: „Das ist ein sehr, sehr großes Ausbauprojekt, ein Millionen-Invest. Das kann schon etwas Zeit in Anspruch nehmen.“

(biro)
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