Investitionsförderung für lebendige Dörfer Geld vom Land für St. Hubert und Tönisberg?

Kempen · Im Rahmen der Investitionsförderung für lebendige Dörfer stellt das Land NRW 18 Millionen Euro bereit. Davon könnten St. Hubert und Tönisberg profitieren, meint die CDU in Kempen.

Auch Traditionen sind ein wichtiger Teil lebendiger Dörfer, hier das Maienfahren vor dem Schützenfest in Tönisberg.

Auch Traditionen sind ein wichtiger Teil lebendiger Dörfer, hier das Maienfahren vor dem Schützenfest in Tönisberg.

Foto: Norbert Prümen

(biro) Das Land Nordrhein-Westfalen will mit einem Investitionsprogramm den ländlichen Raum unterstützen. Wie die CDU-Landtagsabgeordneten Guido Görtz, Britta Oellers und Marcus Optendrenk aus dem Kreis Viersen mitteilen, werden im Rahmen der Investitionsförderung für lebendige Dörfer im Jahr 2024 insgesamt 18 Millionen Euro bereitgestellt.

Ein Teil des Geldes könnte in den Kreis Viersen fließen. „Investitionen in den ländlichen Raum sind wichtig, um dessen Lebensqualität auch zukünftig zu erhalten. Projekte zu dessen Stärkung und Entwicklung können mit bis zu 250 000 Euro gefördert werden“, teilten die drei Abgeordneten mit. Viele Menschen im Kreis Viersen seien auf eine gepflegte ländliche Infrastruktur angewiesen. Ohne Dorfladen, einer geeigneten Anbindung und einer Auswahl an Freizeitangeboten würden Dörfer und Gemeinden unattraktiv. Die Unterstützung durch das Land sei deshalb wichtig. Das digitale Antragsverfahren dazu ist gestartet, Gemeinden, Vereine und Einrichtungen können ihre Anträge bis zum 15. April über die Internetseite der Bezirksregierung einreichen. Ob Projekte förderfähig sind, können sie vorab mit der Bezirksregierung Düsseldorf schon abklären.

Die CDU-Fraktion in Kempen will, dass sich die Stadtverwaltung des Themas annimmt. Sie beantragt, kurzfristig zu prüfen, inwiefern die Stadtteile St. Hubert und Tönisberg sowie übrige förderberechtigte Gruppen, beispielsweise das Hagelkreuz, von der Investitionsförderung für lebendige Dörfer profitieren könnten. Den entsprechenden Antrag dazu schickte CDU-Fraktionschef Jochen Herbst an Kempens Bürgermeister Christoph Dellmans (parteilos). „Für uns als CDU-Fraktion hat es einen hohen Stellenwert, dass die Stadtverwaltung langfristig in den Zusammenhalt und die Gleichwertigkeit von Lebensbedingungen, für Jung wie für Alt, in die Zukunftsfähigkeit der Stadtteile St. Hubert und Tönisberg investiert“, so Herbst. Hierzu biete die Investitionsförderung für lebendige Dörfer eine sehr gute Chance.

(biro)
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