Wahrzeichen Was wird aus der Kempener Burg?

Kempen · Der Initiative des Kunstvereins Kempen will sich der Verein „Denk mal an Kempen“ nicht anschließen. Die Verantwortlichen verfolgen weiterhin ihr eigenes Konzept, Kempens Wahrzeichen mit neuem Leben zu erfüllen.

Die Burg müsse grundsätzlich allen Bürgern offen stehen, fordert der Verein „Denk mal an Kempen“.

Die Burg müsse grundsätzlich allen Bürgern offen stehen, fordert der Verein „Denk mal an Kempen“.

Foto: Norbert Prümen

Von der aktuellen Entwicklung in Sachen Umgestaltung der Kempener Burg ist man im Verein „Denk mal an Kempen“ alles andere als erfreut. Dass andere Vereine in der Stadt und Teile der Politik im Stadtrat nun so sehr aufs Tempo drücken, um eine künftige Nutzung der ehemaligen kurkölnischen Landesburg auszuloten, ärgert den Denkmal-Verein schon sehr. Immerhin sei man seit mehr als zwei Jahren an dem Projekt dran und habe bereits ein eigenes Grobkonzept erarbeitet, habe mögliche Fördermittelszenarien durchgespielt und sich um die Gründung einer Bürgerstiftung gekümmert. Das sagt Heinz Wiegers, Vorsitzender des Vereins „Denk mal an Kempen“.