Anerkennung und Information CDU stellt Antrag für einen „Tag der Rettungskräfte“

Kempen · Die CDU-Fraktion in Kempen will der „Blaulichtfamilie“ die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und für Nachwuchs zu werben. Den Antrag dazu schickte Fraktionschef Jochen Herbst jetzt an Bürgermeister Christoph Dellmans.

 „Den Rettungskräften gebührt ein großer Dank“, sagt Kempens CDU-Fraktionschef Jochen Herbst.

„Den Rettungskräften gebührt ein großer Dank“, sagt Kempens CDU-Fraktionschef Jochen Herbst.

Foto: Marc Schütz

(biro) Die CDU-Fraktion im Kempener Stadtrat will sich für die Anerkennung von Einsatzkräften in der „Blaulichtfamilie“ einsetzen: Nachdem die Fraktion im Januar schon beantragt hatte, an den Kempener Schulen einen „Tag des Blaulichts“ einzuführen, beantragt die CDU jetzt auch einen „Tag der Rettungskräfte“.

Den entsprechenden Antrag dazu hat die Fraktion an Bürgermeister Christoph Dellmans (parteilos) geschickt. Demnach soll die Stadtverwaltung jetzt prüfen, ob in Kempen solch ein Tag im kommenden Jahr durchgeführt werden kann. Das soll die Verwaltung mit Feuerwehr, Rettungskräften, Polizei, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), den Maltesern, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Kempen und dem Technischen Hilfswerk (THW) besprechen. Das Geld für die Durchführung bittet die CDU in den Haushalt für das Jahr 2024 einzuplanen.

Öffentliche Sicherheit und Ordnung seien wichtige Bestandteile des Lebens, argumentiert der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Herbst. All dies werde hier in Kempen durch ehrenamtliche und hauptamtliche Frauen und Männer gewährleistet, die im Ernstfall für die Bevölkerung einträten. „Ob in der Feuerwehr, bei den medizinischen Rettungskräften, der Polizei, dem Deutschen Roten Kreuz, den Maltesern, der DLRG oder dem THW riskieren dabei die Helferinnen und Helfer nicht selten ihre eigene Gesundheit oder gar ihr Leben“, so Herbst. Die Rettungskräfte seien nicht nur bei Unfällen, Bränden, Überschwemmungen oder Katastrophen aller Art vor Ort, sondern unterstützten auch die Durchführung von Sport-, Kultur- und Brauchtumsveranstaltungen. „Leider wird die Arbeit der Einsatzkräfte nicht von allen Menschen so anerkannt und wertgeschätzt, wie es angemessen wäre“, fügt Herbst hinzu.

Auch nähmen Gewalt, aggressives Verhalten und Beleidigungen zu. Ein „Tag der Rettungskräfte“ könne die Akzeptanz in der Bevölkerung verbessern, zudem könnte die Rettungskräfte dabei für Nachwuchs werben. Der Tag könnte alle zwei Jahre durchgeführt werden.

(biro)
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