Keine Kita-Gruppen ins ehemalige Oedter Lehrschwimmbecken

Grefrath : Neue DRK-Kita-Gruppen sollen in Neubau unterkommen

Bisher war geplant, das ehemalige Lehrschwimmbecken in Oedt für die benötigten Kita-Räume umzubauen.

Die Pläne für neue Kita-Gruppen in den Räumen des ehemaligen Lehrschwimmbeckens in Oedt sind vom Tisch. Eigentlich sollten in der alten Schwimmhalle neue Plätze für den benachbarten DRK-Kindergarten entstehen. Nun hätten die Planungen mit dem Architekten allerdings keine zufriedenstellenden Ergebnisse hervorgebracht, erklärte jetzt Grefraths Sozialamtsleiter Volkmar Josten in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales und Senioren.

Bürgermeister Manfred Lommetz ergänzte, dass man zunächst zwei neue Gruppen geplant habe. Das wäre möglich gewesen. Dann habe man aber den Bedarf für eine dritte zusätzliche Gruppe gesehen, und dafür wäre ein Anbau notwendig geworden. Das funktioniert aber nicht.

In der vergangenen Woche habe es ein Gespräch mit dem Kreis Viersen und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) als Träger gegeben. Das habe ergeben, dass es sinnvoll sei, die Planungen für den Umbau im Bestand aufzugeben. Die Alternative soll ein Neubau für alle sechs Gruppen – inklusive der bestehenden – im Rahmen eines Investorenmodells sein. Das DRK würde dann Mieter in dem neuen Haus werden. Angedacht als Standort für den Neubau sei eine Wiese an der Mühlengasse. Dazu sollen nun Gespräche mit Investoren geführt werden, die dann in kürzester Zeit – geschätzt wird ein halbes bis dreiviertel Jahr – eine Einrichtung bauen könnten. Einige offene Fragen sind noch zu klären: Eine Streuobstwiese müsse für den Neubau weichen. Der Bolzplatz soll auf jeden Fall erhalten bleiben, so Lommetz.

Die bestehenden Räume kämen der Ganztagsschule zugute

Ein weiterer Vorteil des Neubaus: Die jetzigen Räume der DRK-Kita könnte die Gemeinde übernehmen und für die Grundschule nutzen. Die Schule mit ihren Standorten in Grefrath und Oedt werde demnächst wohl sechszügig, so Lommetz. Und die Offene Ganztagsschule müsse ausgebaut werden. Die Räume werden also gebraucht. Auch für das Lehrschwimmbecken gibt es eine andere mögliche Nutzung. „Wir würden das Dach sanieren und könnten dort eine Lagerhalle unterbringen. Vereine und Schule könnten die Halle als Lager nutzen.“

Eine zweite „Baustelle“ in der Kita-Situation der Gemeinde ist das Kinderreich im Antoniushaus auf dem Gelände des Klosters in Mülhausen. Da gibt es gute Nachrichten. Für den Träger Katharina Kasper ViaNobis wurde eine dauerhafte Betriebserlaubnis in Aussicht gestellt. Red