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Jugendamt im Kreis Viersen plant Angebote für Kinder für die Nach-Corona-Zeit

Förderprogramm soll Familien im Kreis Viersen helfen : Hilfen für Junge Familien nach Corona

(biro) Der Kreis Viersen erhält im Rahmen des Förderprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ Fördermittel, mit denen im Bereich „Frühe Hilfen“ zusätzliche Angebote für Eltern mit Kindern bis drei Jahre geschaffen werden sollen.

Für die Teilnahme an den Angeboten können sich Familien anmelden.

„Junge Familien mussten während der Pandemie auf Vieles verzichten. Mit unseren Angeboten möchten wir sie dabei unterstützen, den Stress der vergangenen Monate hinter sich zu lassen. Dafür bieten wir eine Plattform, bei der sie sich mit anderen Eltern austauschen, neue soziale Kontakte knüpfen oder sich zu verschiedenen Themenfeldern austauschen können“, teilte Nina Becker, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen des Kreises Viersen, mit.

Die neuen Angebote konzentrieren sich auf die Bereiche Bewegungsgesundheit und Ernährungsgesundheit. Bei der Bewegungsgesundheit liegt der Schwerpunkt auf verschiedenen Angeboten des Eltern-Kind-Turnens und der Bewegungsförderung. Der Kreissportbund Viersen stellt dazu Übungsleiterinnen bereit, die zum Beispiel eine Bewegungslandschaft für Familien anbieten. Das Themengebiet Ernährungsgesundheit beschäftigt sich mit der Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern. Die Angebote werden von einer Ernährungsberaterin und einer Oecotrophologin umgesetzt und finden in Familienzentren, einem Mütterzentrum und einem Kinder- und Jugendtreff statt.

Für weitere Informationen und Anmeldungen steht Nina Becker vom Kreis Viersen telefonisch unter 02162/391869 oder per E-Mail unter nina.becker@kreis-viersen.de zur Verfügung. Die Kurse werden in den Kommunen angeboten, die unter die Zuständigkeit des Kreisjugendamtes fallen, das sind im Ostkreis Grefrath und Tönisvorst. Die Städte Kempen und Willich haben eigene Jugendämter.

Gelder kommen von
einer Bundesstiftung

Die Mittel werden von der Bundesstiftung Frühe Hilfen über das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezahlt. Voraussichtlich werden auch für das Jahr 2022 Fördermittel zur Verfügung stehen.

(biro)