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Hundeschwimmen im Freibad an der Dorenburg in Grefrath

Zum Abschluss der Freibadsaison : Das Freibad an der Dorenburg als Tummelplatz für Hunde

Zum Abschluss der Freibadsaison boten die Gemeindewerke Grefrath wieder ein Hundeschwimmen an. In drei Becken konnten sich die Vierbeiner austoben.

(msc) Eine klatschnasse Veranstaltung im besten Sinne war das Hundeschwimmen im Grefrather Freibad an der Dorenburg am Sonntag. Dass es immer wieder Wasser auch von oben in Form von Regen gab, störte die vielen Vierbeiner, herzlich wenig – und auch Frauchen und Herrchen an den Beckenrändern ließen sich davon nicht beeindrucken, schließlich stand im Vordergrund, dass die Tiere ihren Spaß hatten. Und den hatten sie sichtlich. 300 Tickets waren vorab online verkauft worden.

Am Schwimmerbecken
erleichtert ein Podest den Einstieg

Am meisten los war im Nichtschwimmer- und im Babybecken. „Das Sportbecken ist eher etwas für Hunde, die sich mehr zutrauen“, sagt Jasmin Splinter, Teamleiterin Bäder bei den Gemeindewerken Grefrath. Im vergangenen Jahr hatte Splinters Kollege Jörg Tichelkamp eigens für das Hundeschwimmen im Sportbecken ein Podest gebaut, um den Einstieg zu erleichtern. Labrador „Maja“ von Stefanie Bender benötigt das Podest allerdings nicht und springt beherzt vom Beckenrand ins Wasser, dass es nur so spritzt. Stefanie Bender ist aus Mönchengladbach nach Grefrath gekommen, kannte das Freibad vorher noch nicht. „Durch das Hundeschwimmen machen wir viele auf unser Bad erst aufmerksam“, sagt Badleiterin Splinter.

2021 hatte das Hundeschwimmen zum Abschluss der Saison im Freibad Dorenburg zum ersten Mal stattgefunden. Und weil es so ein großer Erfolg war (mehrere Hundert Hunde tummelten sich in den Becken), gab es in diesem Jahr eine Fortsetzung. „Im vergangenen Jahr sind wir wegen Corona kreativ geworden und haben das Hundeschwimmen angeboten“, sagt Jasmin Splinter. Vorbild war dabei das Waldfreibad Walbeck in Geldern, das schon seit ein paar Jahren ein Hundeschwimmen erfolgreich anbietet. Für menschliche Schwimmer ist das Freibad Dorenburg seit Montag geschlossen.

Seitdem wird es auch nicht mehr beheizt, und es wird kein Chlor mehr zugegeben, sodass die Tiere am Sonntag gute Bedingungen vorfanden, um sich im Wasser zu tummeln. Auch an Land gab es ein kleines Rahmenprogramm für die zweibeinigen Gäste: Kinder konnten auf einer Hüpfburg herumtollen, ein Aussteller präsentierte Waren rund um den
Hund.

Der Erlös des Hundeschwimmens soll wieder einem guten Zweck zugutekommen, sagt Splinter. Im vergangenen Jahr waren 1000 Euro für die Flutopfer zusammen gekommen. Wofür der Erlös diesmal verwendet wird, steht noch nicht
fest.