Kempener Krankenhaus: Hospital: Neues Ärztehaus ist fast fertig - Praxis von Unfallarzt Dr. Vogel schon in Betrieb

Kempener Krankenhaus : Hospital: Neues Ärztehaus ist fast fertig - Praxis von Unfallarzt Dr. Vogel schon in Betrieb

Das Unternehmern Artemed ist zuversichtlich, dass Ende September alles fertig ist. Einziehen werden ein Chirurg, eine Dialyse-Praxis und eine Tagesklinik des LVR.

Die Bauarbeiten für das neue Ärztezentrum am Hospital zum Heiligen Geist stehen kurz vor dem Abschluss. Das bestätigte die Firma Artemed, die das Kempener Krankenhaus betreibt, auf Anfrage der WZ. Ende September sollen die Arbeiten an dem Gebäude neben dem Hospital beendet sein.

Eine Arztpraxis hat sogar schon den Betrieb aufgenommen, obwohl auf dem Gelände noch Bauarbeiten laufen. Die unfallchirurgische Praxis Dr. Vogel ist seit Montag im Hospital-Ärztehaus aktiv. Zuvor war die Praxis über Jahrzehnte am Möhlenring 51, unweit des Gymnasiums Thomaeum.

Größter Mieter im Neubau wird der Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit einer psychiatrischen Tagesklinik. 20 Plätze zur ambulanten Behandlung psychischer Erkrankungen sollen in Kempen entstehen — weitere 20 sind in einem Neubau in Nettetal geplant. Hauptstandort des LVR ist die Klinik in Süchteln.

Zweitgrößter Mieter ist das US-amerikanische Unternehmen DaVita, das sein Dialysezentrum derzeit im Arnoldhaus betreibt. Künftig zieht der Konzern ins Ärztehaus am Hospital. Nach Angaben von Artemend werden LVR und DaVita „in den kommenden Monaten“ einziehen. Die Mieter wollen gesondert über ihre Öffnungstermine informieren.

Eine offzielle Eröffnung des Gebäudekomplexes ist laut Hospital-Geschäftsführer Thomas Paßers nicht geplant. „Die Nutzer werden ihre Einheiten wohl eher individuell der Öffentlichkeit vorstellen“, wird Paßers von der Presseabteilung zitiert.

Der Neubau ist auf dem Gelände des ehemaligen Schwesternwohnheims des Kempener Krankenhauses entstanden. Mit dem Abriss dieses Gebäudes, in dem früher auch die Verwaltung des Krankenhauses war, hatte Artemed im Januar 2017 begonnen. Nun steht das Projekt vor dem Abschluss. Zur Investitionssumme macht das bayerische Unternehmen Artemed - wie üblich - keine Angaben.

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