Vorhaben in Grefrath Zwei alte Pumpstationen sollen ausgetauscht werden

Grefrath · Die Politik war sich einig: An der Sporthalle Bruckhauser Straße soll eine neue Pumpstation gebaut werden, um Regen- und Abwasser abzutransportieren. Die Kosten hierfür seien im Haushalt verfügbar, sagt die Gemeinde.

 Werner Balsen (GOVM) sprach die zu erwartenden Kosten an, die genannten Zahlen schienen ihm zu gering angesetzt zu sein.

Werner Balsen (GOVM) sprach die zu erwartenden Kosten an, die genannten Zahlen schienen ihm zu gering angesetzt zu sein.

Foto: Uli Rentzsch

(ure) In der unmittelbaren Umgebung der Sporthalle Bruckhauser Straße in Grefrath befinden sich zwei Pumpstationen, die im wahrsten Sinne des Wortes in die Jahre gekommen sind. Nun wurde die Gemeindeverwaltung von den Mitgliedern des Bau- und Planungsausschuss damit beauftragt, den Neubau der Pumpstation öffentlich auszuschreiben und anschließend auch die entsprechenden Aufträge zu erteilen. Der Ausschuss votierte einstimmig dafür.

Die beiden Pumpen befördern Regen- und Abwasser einiger Häuser an der Bruckhauser Straße und der Doppelsporthalle. Nach einer Prüfung durch eine Fachfirma war klar, dass sich eine Reparatur der beiden Pumpstationen aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr lohnt. Die Gemeinde beauftragte dementsprechend dann ein Ingenieurbüro, um die Situation zu begutachten. Die Pumpen seien zu alt, technische Mängel seien unübersehbar, informierte Bauamtsleiter Norbert Enger im Ausschuss: „In der Vergangenheit hatten wir schon einige Probleme mit den beiden Pumpstationen.“ Nun soll eine neue Pumpstation die beiden alten ersetzen. „Wir wollen so über Jahre eine sichere Station führen können“, sagte Enger.

Bernd Bedronka (SPD) erkundigte sich, was mit den alten Pumpen geschehen solle. Schacht und Pumpen sollen zurückgebaut werden, erwiderte Enger. Allerdings werde man darauf achten, dass das Wurzelwerk der in der Nähe befindlichen Bäume nicht beschädigt wird.

Werner Balsen (GOVM) sprach die zu erwartenden Kosten an, die genannten Zahlen schienen ihm zu gering angesetzt zu sein. Das Ingenieurbüro hatte die Kosten inklusive Planung und Kanalarbeiten auf rund 155.000 Euro geschätzt. Aus dem Haushalt 2023 stehen noch Restmittel in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung, für 2024 sind weitere 130.000 Euro im Haushalt angemeldet. Da man an dieser Stelle nicht besonders tief bauen müsse, passten die angegeben Summen, sagte Enger. Man habe auch eventuelle Risiken einkalkuliert. Nach der Genehmigung des Haushaltes sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden.

(ure)
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