Evangelisch in Krefeld und im Kreis Viersen Jugendliche aus dem Kirchenkreis treffen sich auf dem Eis

Grefrath · Erstmals lud der evangelische Kirchenkreis Krefeld/Viersen Jugendliche zur Begegnung auf dem Eis ein. Die Premiere war ein voller Erfolg: 340 junge Leute folgten der Einladung nach Grefrath.

 In der Eishalle in Grefrath tummelten sich Jugendliche aus evangelischen Jugendeinrichtungen.

In der Eishalle in Grefrath tummelten sich Jugendliche aus evangelischen Jugendeinrichtungen.

Foto: Lübke, Kurt (kul)

Normalerweise besuchen sie Jugendeinrichtungen des evangelischen Kirchenkreises Krefeld/Viersen oder engagieren sich in den Einrichtungen als so genannte Teamer. Nun sind die Jugendlichen in der Halle des Eissport- und Eventparks Grefrath auf dem Eis unterwegs: Das Jugendreferat des Kirchenkreises hat zum Abend der Begegnung eingeladen, und zwar auf dem Eis. Das Motto: „EVKREVIE auf Ice“. Die Veranstaltung feiert Premiere – und kommt an: Insgesamt haben sich 340 junge Menschen eingefunden, um einen Abend mit Schlittschuhlaufen und Begleitprogramm zu erleben.

„Mit so einer guten Annahme haben wir nicht gerechnet. Wir freuen uns sehr“, sagt Gerd Witte vom Jugendreferat, der mit zum Organisationsteam gehört. Das Jugendreferat ist mit einem Stand in der Halle vertreten, informiert dort unter anderem über die Jugendleitercard (Juleica), ein Ausweis für die ehrenamtliche, regelmäßige Tätigkeit in der Jugendarbeit. Viele Besucherinnen und Besucher, die ins Eisstadion gekommen sind, haben die Juleica schon. Sie engagieren sich als Teamer, haben eine 30 Stunden umfassende Ausbildung für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit absolviert.

Noemi (25) etwa ist schon seit zwölf Jahren in der Jugendarbeit der evangelischen Kirche in Kempen tätig. „Mit meiner Konfirmation habe ich als Teamer angefangen. Als Teamer erlebt man die Gemeinschaft irgendwie anders. Der Kontakt ist enger. Man macht Angebote und hat mit vielen verschiedenen Altersstufen zu tun. Mir macht es immer noch Freude, auch wenn die Zeit durch das Studium etwas beschränkt ist“, sagt die junge Frau.

Man gebe als Teamer etwas zurück, was man selber als Kind erfahren habe, bemerkt die 19-jährige Antonia, die seit über sechs Jahren ehrenamtlich tätig ist.

„Der Freundeskreis hat sich durch die Arbeit als Teamer vergrößert. Man lernt viele Menschen kennen“, sagt Miriam, die mit 13 Jahren als Teamerin startete und diese Aufgabe seit zehn Jahren innehat. Insbesondere die Ferienfreizeiten, die man als Teamer begleite, seien etwas ganz Besonderes, sind sich die drei einig: Es sei ein Unterschied, ob man als Teilnehmer oder Teamer mitfahre. Und auch wenn sie alle im Studium stecken: Ans Aufhören denken sie
nicht.

Emma, Lena und Lili gehören zum Teamernachwuchs. Sie sind alle frisch eingestiegen. „Als Teamer trägt man jetzt mehr Verantwortung“, bemerkt die 13-jährige Lili. Sich einbringen und selber Projekt zu leiten, mache einfach Spaß, sagt Emma, die ihren ersten Einsatz bei der Kinderbibelwoche im Süchtelner Jugendzentrum „Evve“ hatte. Teamer zu sein, sei einfach cool, fügt Lena an.

(tre)
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