Auch an Weihnachten und Silvester offen Eislauf-Saison in Grefrath erfolgreich gestartet

Grefrath · Nach den ersten Wochen „unter Eis“ und der Premiere der neuen Show von Holiday on Ice blickt man im Eissport- und Eventpark Grefrath optimistisch auf die gerade begonnene Saison.

Eisstadion-Chef Bernd Schoenmackers (l.) und der neue Restaurantleiter Uli Werner im Panorama-Restaurant. Von dort hat man den Rundum-Blick auf Halle, Außenring und Außenzelt.

Eisstadion-Chef Bernd Schoenmackers (l.) und der neue Restaurantleiter Uli Werner im Panorama-Restaurant. Von dort hat man den Rundum-Blick auf Halle, Außenring und Außenzelt.

Foto: Norbert Prümen

Seit Anfang November sind im Eissport- und Eventpark Grefrath rund 8000 Quadratmeter „unter Eis“: In der Halle, unter dem riesigen Dach des Außenzeltes und auf dem 400-Meter-Außenring können Schlittschuhläuferinnen und Schlittschuhläufer seither ihre Bahnen ziehen. Nach den ersten Wochen und rund 14 000 verkauften Tickets für die neue Show von Holiday on Ice zieht das Team des Eissport- und Eventparks eine erste, positive Bilanz: Die Saison laufe sehr gut an, berichteten Geschäftsführer Bernd Schoenmackers und sein Veranstaltungsleiter Jan Lankes am Mittwoch bei einem Pressegespräch.

Mit fallenden Temperaturen haben kleine wie große Besucher immer mehr Lust aufs Eislaufen. Und auf Musik: Die ersten beiden von insgesamt sieben Eisdisco-Veranstaltungen waren ausverkauft, auch für die nächste Eisdisco am Freitag, 8. Dezember, rechnet das Team mit vollem Haus. Noch sind Tickets erhältlich, die Online-Buchung vorab empfiehlt sich. Denn wenn es so läuft wie bislang, werden am Freitag an der Tageskasse keine Karten mehr erhältlich sein. Eine vierte Eisdisco ist für Mittwoch, 20. Dezember, geplant. Geöffnet ist dann von 15 bis 22.30 Uhr, Disco ist ab 18 Uhr.

In den Weihnachtsferien können Tickets nur online gekauft werden

Für das Eislaufvergnügen in der Woche und am Wochenende können Besucherinnen und Besucher aktuell noch Karten an der Tageskasse wie auch online bekommen. In den Weihnachtsferien sind Tickets ausschließlich online erhältlich: Man wolle es Besuchern von weiter her, etwa aus den Niederlanden oder aus dem Ruhrgebiet, nicht zumuten, mit den Kindern eine Stunde im Auto zu sitzen und nach Grefrath zu fahren, nur um dann dort festzustellen, dass es keine Karten mehr gibt, so Lankes.

Geöffnet ist derzeit bis zum 19. Dezember dienstags bis freitags ab 15 Uhr, dienstags bis 19.30 Uhr, mittwochs bis freitags bis 22 Uhr. Samstags und sonntags kann man von 10 bis 18.30 Uhr eislaufen. In den Weihnachtsferien vom 21. Dezember bis zum 7. Januar ist das Stadion montags bis donnerstags von 10 bis 19 Uhr, freitags von 10 bis 22 Uhr offen, samstags und sonntags von 10 bis 18.30 Uhr. Was Familien freuen dürfte: Auch an Heiligmorgen, 24. Dezember, ist von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Geschlossen ist das Stadion lediglich am 1. Weihnachtstag, am 2. Weihnachtstag ist dann aber wieder von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet, ebenso an Silvester, 31. Dezember, von 10 bis 17 Uhr sowie an Neujahr, 1. Januar, von 14 bis 18.30 Uhr.

Mit geschmückten Weihnachtsbäumen am Eingang ist man im Stadion schon ganz auf Weihnachten eingestellt. Gemütlich wird es für Zuschauer im Panorama-Restaurant, von dem man den Rundum-Blick auf Halle, Ring und Außenzelt hat. Dort ist seit November mit Uli Werner ein neuer Restaurantleiter tätig, der die gesamte Stadiongastronomie unter seine Fittiche genommen hat. Gibt es im Stadion wochentags typische Imbiss-Leckereien wie Pommes, Bami und Currywurst, werden an den Wochenenden im farblich aufgefrischten Panorama-Restaurant auch andere Snacks, Süßes wie Waffeln und wechselnde Tagessuppen angeboten.

Für Gruppen, Firmen und Vereine bietet der Restaurant-Chef die Räume auch für Feierlichkeiten oder Besprechungen an, Speisen können je nach Wunsch hinzugebucht werden – vom Kuchenbuffet über Fingerfood bis hin zum klassischen warmen Buffet mit Geschnetzeltem und Kartoffelgratin. Über den Neuzugang freut sich Geschäftsführer Schoenmackers sichtlich: Seit 2019 war das Restaurant geschlossen, erst kam Corona, dann der Personalmangel. Jetzt ist es wieder offen, „und darüber sind wir sehr froh“, so Schoenmackers: Der Bedarf an Räumen für Versammlungen oder Tagungen sei da. 180 bis 200 Personen können dort sitzen.

Nachdem zuletzt die Kälteanlage auf Vordermann gebracht, in neue Beleuchtung und neue Beschallung investiert und die Sanitäranlagen erneuert wurden, folgt 2024 die letzte Etappe der auf fünf Jahre angelegten Modernisierung des Eissport- und Eventparks: Dann werden Fenster und Türen erneuert und die Fassade aufgefrischt.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort