1. NRW
  2. Kreis Viersen
  3. Kempen und Grefrath

Fest des Handballs im Schwingbodenpark

Fest des Handballs im Schwingbodenpark

Zum 16. Turnier der TSG waren 1200 Aktive in 108 Mannschaften aus 26 Städten gemeldet.

Grefrath. Sport und Freizeit in Verbindung mit der Natur — dies genießt in der Sport- und Freizeitgemeinde Grefrath einen hohen Stellenwert. Folgende Großveranstaltung ist nur ein Beispiel: Die Turnerschaft Grefrath richtet seit 15 Jahren das mit Abstand größte Handballturnier für die Jugend aus.

Der größte Sportverein in der Gemeinde, die 122 Jahre alte Turnerschaft, hat dabei am Wochenende einmal mehr bewiesen, was sie organisatorisch zu leisten im Stande ist.

Bei der 16. Auflage des Schwingbodenpark-Turniers für den Handballnachwuchs war gute Teamwork gefragt. 90 Helfer waren für die TSG im Einsatz. Sie ermöglichten das „Turnier auf dem grünen Rasen“.

222 Spiele waren erforderlich, um Sieger und Platzierte in verschiedenen Altersklassen zu ermitteln. Das Turnier verband Generationen. 108 Mannschaften reisten aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden an: 26 Vereinen mit 1200 begeisterten jungen Menschen, die den Handballsport lieben. In allen Altersklassen wurde gespielt. Es gab auch eine Fairplay-Wertung.

Rund um das Grefrather Schulzentrum war kein Parkplatz mehr frei. Wer den Fokus auf das Handballspiel legte, der erfuhr sogleich, dass in der Niersgemeinde viele gute Nachwuchskräfte am Start waren. Auf gut bespielbarem Rasen, der jedoch gewässert werden musste, gab es höchst interessante Spiele am Ende der Saison 2017/18.

Nicht nur die Kombinationen liefen „wie am Schnürchen“. Auch die Kondition und das Spielverständnis untereinander ragten heraus. Am Samstag hatten die Aktiven dabei mit der schwül-warmen Witterung zu kämpfen.

Gute Abwehrarbeit ist im Hallenhandball wichtig. Sie wurde in Grefrath mehrfach vorbildlich praktiziert. Es gab viele knappe Ergebnisse in den Spielen, die betont fair verliefen.

Reservespieler nutzten das Spielplatzangebot im Park, um sich fit zu halten. Wurftechniken wurden ausprobiert, aber auch der sogenannte „Kempa-Trick“ fehlte nicht auf dem grünen Rasen.

Rund 2000 Zuschauer an den zwei Turniertagen kamen auf ihre Kosten. Sie erlebten trotz hochsommerlicher Temperaturen guten Handballsport. Mit Hebe- und Seit-Fallwürfen wurden die Torhüter bezwungen. Rasch sprang der Funke dabei von den Aktiven auf die jungen Nachwuchshandballer über.

Das Turnier war eine Werbung für den Handballsport.

Die Turnerschaft Grefrath war auch mit der Herrichtung der Flächen für das Turnier durch den Bauhof der Gemeinde zufrieden. Es gab für Sieger und Platzierte Pokale, Medaillen und Urkunden. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Für die Sportler gab es einen Handballshop.