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Kempen: Ferienspaß mit Ausflügen in die Natur

Kempen : Ferienspaß mit Ausflügen in die Natur

Das Jugendamt der Stadt hat für die Sommerferien ein buntes Programm ausgearbeitet.

Kempen. Ilane, Lilly und Luna kennen sich beim Ferienspaß schon aus. Sie alle haben in den vergangenen Jahren schon mal mitgemacht. Die Ausflüge mittwochs fanden sie toll. „Und ich fahre gerne mit dem Skateboard“, sagt Lilly. Das Motto des Ferienspaßes lautet diesmal „Natur erleben“ und die drei Grundschülerinnen haben sich in der Offenen Ganztagsschule schon mit dem Thema beschäftigt. Sie haben das Plakat gestaltet, das aus acht Entwürfen als Siegerplakat ausgewählt wurde, und nun überall in der Stadt verteilt für die Ferienbetreuung der Stadt Kempen wirbt. Für sie heißt Natur erleben, Blumen zu bewundern und Tiere zu beobachten, im Fluss zu planschen oder ein Tipi aufzubauen. Aber auch ein Beet anlegen, ein Lagerfeuer machen oder einen Barfußpfad meistern. Das alles ist auf ihrem Plakat zu sehen.

Das Team des Jugendamtes hat sich ebenfalls mit dem Thema befasst und ein umfangreiches Programm ausgearbeitet. In diesem Jahr wolle man dienstags und donnerstags verstärkt mit Kooperationspartnern zusammenarbeiten, erklärten Stadtjugendpfleger Andre Fitzner, Jugendamtsleiterin Heike Badberg und Schulsozialarbeiterin Michaela Haffmans nun bei einem Pressegespräch. Ausflüge zum Gut Heimendahl, zum Bauernhof Höfkes oder in das Kloster Mariendonk gehören zum Beispiel dazu. Aber auch ein Waldspaziergang mit einem Förster, ein Besuch des Aquazoos Düsseldorf und der Stadtbücherei sind geplant. Dazu gibt es Baumklettern. Imkerverein und Feuerwehr informieren. „Und der Mittwoch bleibt der Tag für die großen Ausflüge“, sagt Heike Badberg. Dann werden das Schloss Beck in Bottrop, das Irrland in Twisteden und das Bobbolandia in Grevenbroich erobert.

Auf der Sportanlage Berliner Allee wird wieder das Zentrum mit Kreativangeboten wie Basteln, Schminken und Malen, Sport, Brettspielen und vielem mehr sein. Bei gutem Wetter sind Wasserspielmöglichkeiten vorgesehen. Für den traditionellen Bauspielplatz gibt es viele Ideen, die auch zum Oberthema Natur erleben passen. So soll unter anderem ein Baumhaus entstehen.

Neben dem großen Zelt, das wieder auf der Sportanlage aufgebaut wird, wird diesmal zum ersten Mal auch die Straßenbahn in den Ferienspaß einbezogen werden können. Wieder gibt es ein Team aus ehrenamtlichen Betreuern, Schulsozialarbeiterin und Erziehern, das sich um die Kinder kümmert. Dabei hat es sich bewährt, dass es Gruppen gibt, die dann einen festen Ansprechpartner haben, gemeinsam Essen gehen und Ähnliches, sagt Andre Fitzner.

Die Organisatoren rechnen wieder mit 100 bis 120 Kindern pro Woche, die sich dann auf dem Gelände tummeln und gemeinsam Spaß haben. Das Essen wird vom bewährten Caterer geliefert und in der Mensa an der Martinschule gegessen. Jugendamtsleiterin Heike Badberg betont, dass das Angebot allen Kempener Kindern offen steht. Weil manchmal nachgefragt werde, betont sie: „Auch Kinder mit Behinderung sind willkommen.“ Von St. Hubert und Tönisberg aus werden auch wieder Pendelbusse unterwegs sein und die Kinder zur Berliner Allee bringen.

Zum zweiten Mal haben übrigens nun Kinder aus dem Offenen Ganztag der Astrid-Lindgren-Schule den Plakatwettbewerb gewonnen. Ines Lempa von der OGS weiß schon, was sie mit dem Preis machen wollen. „Im vergangenen Jahr haben wir von dem Geld zusammen mit dem Kulturamt ein Theaterstück für die Kinder organisiert. Das wollen wir gerne wiederholen“, sagt sie.