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Faszinierend: Der alte Traum vom Fliegen auf dem Flugplatzfest

Faszinierend: Der alte Traum vom Fliegen auf dem Flugplatzfest

Beim Flugplatzfest in Grefrath waren Doppeldecker, Segelflieger und auch ein Gyrokopter im Einsatz.

Grefrath. Für die einen ist es nur eine Start- und Landebahn, für die anderen die schönste Wiese am Niederrhein: Die Rede ist vom Grefrather Flugplatz Niershorst. Dort fand an Pfingsten wieder das jährliche Flugplatzfest statt, das mehrere tausend Gäste anlockte. „Wirklich beeindruckend“ fand Robert Rheinbach den Anblick der zahlreichen Flugzeuge auf der Piste und davor. Seine Frau Elisabeth und er waren aus Viersen-Süchteln mit dem Fahrrad nach Grefrath gefahren, um Enkelsohn Felix eine Freude zu machen: „Wir waren schon oft mit ihm hier. Felix faszinieren diese Maschinen einfach“, sagt Opa Robert.

Tatsächlich wusste der Sechsjährige gar nicht, wo er zuerst hingucken soll: Motorsportflugzeuge, Segelflieger, ein Kunstflugzeug und die große rote Antonov-2, der größte einmotorige Doppeldecker der Welt, waren auf dem Flugplatz vertreten.

Den roten Baron, wie der Doppeldecker auch genannt wird, nutzten die Springer der Fallschirmsprung-Gruppe Grefrath als Absprungbrett in luftiger Höhe. Nach dem etwa einminütigen freien Fall öffneten sich ihre bunten Fallschirme — in diesem Moment waren alle Augen auf die mutigen Himmelsstürmer gerichtet.

Ebenfalls einen Blickfang stellte der Gyrokopter dar. Bei dem schnittigen Gerät handelt es sich um einen Tragschrauber, dessen Rotor sich nicht wie beim Hubschrauber durch ein Triebwerk, sondern durch den Fahrtwind in Bewegung setzt. Er startet nicht senkrecht, sondern wie ein Flugzeug, ist mit niedriger Geschwindigkeit unterwegs und im Unterhalt wesentlich günstiger als ein Hubschrauber. Für den Einstieg tut’s aber auch ein Flugmodell: Diese führten Modellflugfreunde vor, zeigten den Traum vom Fliegen in Miniatur.