Ergebnisse der Ratssitzung: Schulböden werden saniert

Ergebnisse der Ratssitzung: Schulböden werden saniert

Der Rat stimmte der Erneuerung des PVC- Belages in der Schule an der Dorenburg zu.

Grefrath. Eine gute Nachricht für die Schule an der Dorenburg: Die Politiker haben in der Ratssitzung am Montagabend Mittel freigeben, damit Böden erneuert und Wände gestrichen werden können. Die Böden in vier Klassen sind stark beschädigt. Einen Raum hat Schulleiterin Helmi Röhrig daher vorsorglich gesperrt, weil die Löcher im PVC für Schüler zur Stolperfalle werden könnten. 26 700 Euro werden für die Instandhaltungsmaßnahmen benötigt.

Das etwas gemacht werden muss, da waren sich Politik und Verwaltung einig. Doch bis zur Zustimmung war es dann doch ein längerer Weg. Rückblick: In der Ratssitzung Ende April hatte die Politik die bereits eingeplanten Mittel gesperrt. Man wollte wissen, warum es große Kostenunterschiede bei Sanierungen von Klassenräumen in unterschiedlichen Schulen gibt. In der letzten Haupt- und Finanzausschusssitzung wurde dann der Aufhebung der Haushaltssperre bei einer Ablehnung zugestimmt.

Nun erinnerte Hans-Joachim Monhof (SPD) in der Ratssitzung an die Anfrage. Diese konnte der damit überraschte Bauamtsleiter Michael Räppel allerdings nur allgemein beantworten: „Unterschiedliche Klassengrößen, unterschiedliche Beläge und unterschiedliche Arten der Verlegung können zu unterschiedlichen Preisen führen.“ Mit dieser Antwort waren die Politiker jedoch nicht zufrieden.

In der Vorlage hatte es zudem zunächst geheißen, dass durch Ausdünstungen des Fußbodenbelages gesundheitliche Beeinträchtigungen zu befürchten seien. An dieser Stelle ruderte aber Räppel zurück. Messungen dazu habe es nicht gegeben. Auf Nachfrage der WZ bestätigte am Dienstag auch Schulleiterin Helmi Röhrig, dass es keine Ausdünstungen gegeben habe.

„Wir wollen, dass die Schule in Ordnung gehalten wird. Aber die Arbeit ist etwas unprofessionell gelaufen“, bemängelte Monhof die Arbeit der Verwaltung. Hauptamtsleiterin Elvira Müller-Deilmann bat, das Fass nicht erneut aufzumachen. Die Schule brauche das Geld. Die Politik hätte ja auch im Vorfeld noch einmal nachfragen können. Das verärgerte Bernd Bedronka (SPD), der sich nicht maßregeln lassen wollte. Letzlich stimmte die Politik dafür, die Mittel freizugeben. „Jeder, der die Bilder gesehen hat, sieht ein, dass etwas getan werden muss“, so Kirsten Peters (CDU).

Schulleiterin Röhrig ist zufrieden, dass die Klassenräume nun in den Herbstferien saniert werden können und auch der gesperrte Raum dann wieder genutzt werden kann. „Unsere Schule ist sonst in einem sehr guten Zustand“, betont Röhrig.

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