Erinnerungskultur im Kreis Viersen Kreis bekommt NS-Dokumentationsstelle

Kreis Viersen · Die Erinnerung an die Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus im heutigen Kreis Viersen soll wach gehalten werden.

 Aktuell wird auch im Kreis Viersen unter anderem durch die bekannten Stolpersteine der NS-Zeit und deren Opfer gedacht. Künftig soll eine NS-Dokumentationsstelle dazu kommen.

Aktuell wird auch im Kreis Viersen unter anderem durch die bekannten Stolpersteine der NS-Zeit und deren Opfer gedacht. Künftig soll eine NS-Dokumentationsstelle dazu kommen.

Foto: Malz, Ekkehart (ema)

Vielen gilt diese Einrichtung als Meilenstein der Erinnerungskultur. Gerade in Zeiten, in denen Rechtspopulisten und Holocaustleugner Oberwasser zu bekommen scheinen, muss das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte, der Nazi-Zeit, auch für das Gebiet des heutigen Kreises Viersen aufgearbeitet und dokumentiert werden. Der Kulturausschuss des Kreises Viersen hat jetzt einem von der Kreisverwaltung vorgelegten Konzept für die Einrichtung einer NS-Dokumentationsstelle auf Kreisebene zugestimmt. Diese Forschungseinrichtung soll die Aufgabe haben, das Gedächtnis an die Opfer der Nazi-Gewaltherrschaft von 1933 bis 1945 zu ermöglichen und zu fördern. Als Vorbild gilt beispielsweise die Villa Meerländer in Krefeld, die diese Form der Erinnerung seit vielen Jahren pflegt.