Bouler spielen auf Asche

Der Kempener Verein kooperiert mit dem SV Thomasstadt.

Kempen. Die Kempener Flachland Bouler und SV Thomasstadt arbeiten zusammen. Wie der 2. Vorsitzende von Thomasstadt, Michael Beenen, gestern mitgeteilt hat, gab es seit Monaten Gespräche zwischen den Vorständen. „Hintergrund ist die Beschaffenheit sowie die Gesamtsituation der Fläche an der Mühle, mit der die Flachlandbouler schon seit einiger Zeit nicht zufrieden sind, gerade hinsichtlich des Fehlens von Toiletten“, so Beenen.

In den Gesprächen seien konkrete Ideen entwickelt worden, wie eine Zusammenarbeit klappen könnte. Beenen: „Als Hauptziel gilt es, Boule als Vereinssport in Kempen weiterhin anbieten zu können und hierfür auch die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen.“ Und so wurde zunächst ein Schnupperjahr der Bouler auf der Anlage an der Berliner Allee als erster Schritt vereinbart. Der SV Thomasstadt stelle an drei Tagen einen Teil des Ascheplatzes zur Verfügung. Somit könnten die Bouler parallel zum Fußballtraining spielen. Außerdem seien Lagermöglichkeiten für die Bouler geschaffen worden.

Sollte es mit der Zusammenarbeit klappen dann sei „mittelfristig geplant, Boule als neue Sparte im SV Thomasstadt zu integrieren“, heißt es in der Mitteilung. Und weiter: „Notwendig wäre hierfür aber eine separate Fläche im Sportpark, mögliche Flächen und Planungen hierzu wurden auch schon konkret begutachtet und besprochen.“

Am Samstag nun wollen Verantwortliche beider Vereine das Schnupperjahr mit einem „Fun-Turnier“ würdigen. Das beginnt um 14 Uhr. Gäste und Spieler sind willkommen.

www.flb-kempen.de