Bezirksregierung bescheinigt Sekundarschule Grefrath hohe Qualität

Sekundarschule : Sekundarschule: Lob für das Miteinander

Die Schule an der Dorenburg hat sich einer Qualitätsanalyse unterzogen.

Es gehört für Schüler zum Alltag, dass Inhalte abgefragt und Leistungen überprüft werden. Das ist an der Grefrather Sekundarschule nicht anders. In den vergangenen Monaten standen jedoch auch die Lehrer, die Schulleitung und die ganze Schule auf dem Prüfstand. Eine Qualitätsanalyse des Schulministeriums hat auf dem Programm gestanden. Das Ergebnis liegt nun vor.

Die Schulkonferenz beschloss, die Ergebnisse vollständig zu veröffentlichen, weil eine offene Kommunikation nach außen zu den Grundprinzipien der Schule an der Dorenburg gehöre. „Wir können stolz auf unsere Ergebnisse sein und haben nichts zu verstecken, im Gegenteil“, sagt der kommissarische Schulleiter Christian Rütten.

Unterrichtsvorhaben könnten klarer formuliert werden

Nach zahlreichen Interviews mit Eltern, Schülern, Schulleitung und weiterem Personal standen am Ende die Schulbesuchstage an. Zwei Mitarbeiterinnen der Bezirksregierung nahmen unter anderem die Gebäude und den Unterricht unter die Lupe. Dabei wurde bewertet, wie Lehrer lehren und Schüler lernen. Es ging auch darum, wie die Gruppen miteinander leben und arbeiten. Die Ergebnisse sollen der Schule deutlich machen, welche Stärken und Schwächen in ihrem System erkennbar sind und wie sich weiterentwickeln kann.

Als beispielhaft hob die Analyse den respektvollen und wertschätzenden Umgang zwischen Eltern, Lehrern und Schülern hervor. Außerdem fördere die Schule in besonderem Maße die Akzeptanz von Vielfalt und Unterschiedlichkeit. „Uns ist enorm wichtig, den Kindern Lernen in einer wertschätzenden Atmosphäre ohne Ausgrenzung zu ermöglichen“, sagte Frank Bienkowski, Vorsitzender der Schulpflegschaft.

Gelobt wurde in der Analyse aber auch der Umgang der Lehrer untereinander. „Unser kleines System ermöglicht es uns, einfach näher dran zu sein und in einer persönlichen Atmosphäre miteinander zu arbeiten und aufgezeigte Handlungsfelder gemeinsam zu managen“, betonte Rütten.

Es gab auch Hinweise, wie man die Qualität weiter erhöhen könne. So sollten Unterrichtsvorhaben enger miteinander abgestimmt und klarer formuliert werden. Die Raumsituation wurde als „teilweise angespannt“ beschrieben. Der geplante Ausbau der naturwissenschaftlichen Räume und der ebenfalls geplante Neubau eines Fachraumtrakts werde die Lage aber entspannen.

Rütten weiß, dass auch künftig einiges zu tun ist, ist aber zuversichtlich: „Uns wurde bescheinigt, dass wir an unserer Schule sehr gut miteinander umgehen und arbeiten. Unter diesen Voraussetzungen können wir alle Herausforderungen sehr gut miteinander meistern.“ hd

Mehr von Westdeutsche Zeitung