Planungsausschuss : St. Hubert: Baustellen kommen voran

Wenn das Wetter mitspielt, wird die Bahnstraße vor Weihnachten freigegeben.

Die Arbeiten an der Bahnstraße in St. Hubert schreiten gut voran. Das teilte Tiefbauamtsleiter Torsten Schröder im Ausschuss für Umwelt, Planung und Klimaschutz mit. „Wir hoffen, dass wir die Straße Weihnachten wieder freigeben können“, so Schröder. Die Verzögerung, die sich zwischendurch durch eine ungeklärte Telekommunikationsleitung ergeben hatte, sei wieder aufgeholt. Die Gehwege sind schon weitgehend angelegt und man bekommt schon einen guten Eindruck, wie die Straße später aussehen wird. In den nächsten Tagen wird noch eine Sperrung der Zufahrt von der Bendenstraße notwendig werden. Eine Baustellenampel wird dann die Zufahrt zu Aldi regeln.

Erschließung Auf dem Zanger
ist im Zeitplan

Im Zeitplan liegen auch die Arbeiten zum Baugebiet Auf dem Zanger. Die provisorische Zufahrt von der Aldekerker Straße und der Kanalbau kommen gut voran.

Ein einstimmiges Ja gab es im Ausschuss von den Politikern für den späteren Ausbau der Straßen Auf dem Zanger, Hospitalstraße und Am Pielenhof. Der Straßenendausbau ist für das Jahr 2022 vorgesehen. Der genaue Zeitpunkt hängt aber auch davon ab, wie schnell die privaten Bauherren ihre Häuser fertigstellen.

Die Stadt kalkuliert Kosten in Höhe von rund einer Million Euro für den Kanalbau und etwa 2,2 Millionen Euro für den Straßenbau, die über Beitragsbescheid oder Ablöseverträge umgelegt werden.

Die Weiterführung der Straße Auf dem Zanger wird als Tempo-30-Zone im sogenannten Trennsystem mit einer 5,50 Meter breiten asphaltierten Fahrbahn und je 2,50 Meter breiten Gehwegen auf beiden Seiten ausgeführt. Neben der Straße werden Längsparkflächen oder – vor dem Bereich mit Geschosswohnungsbau – senkrecht angeordnete Parkflächen eingerichtet. Hospitalstraße und Am Pielenhof werden verkehrsberuhigter Bereich. Die heutige Verbindung von Auf dem Zanger zu An der Mühle bleibt als Fuß- und Radweg bestehen. Eine neue Fuß- und Radwegverbindung wird von Am Pielenhof zu An der Mühle entstehen. Nördlich von An der Mühle wird ein 15 Meter breiter Grünstreifen als Ortsrandbegrünung mit integrierter Mulde angelegt, die Regenwasser aufnehmen soll.

Das geplante Straßenniveau entspricht in etwa der Höhenlage von Breite Straße und An der Mühle, jedoch liegen die zu erschließenden Ackerflächen einen halben bis einen Meter tiefer. Die Höhenunterschiede zu bestehenden Gärten werden, wo es erforderlich ist, mit Winkelstützwänden oder kleinen Böschungen ausgeglichen. Das später als zentrale Grünfläche genutzte Areal wird teilweise aufgefüllt und zur Bebauung und zur Straße mit einer Böschung versehen.

(ulli)
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