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Tönisvorst/Kempen: Baustelle in Kempen sorgt für Umleitung über Tönisvorst

Tönisvorst/Kempen : Baustelle in Kempen sorgt für Umleitung über Tönisvorst

Von Ende April bis Mitte August wird die B 509 saniert. Die Ortskerne von St. Tönis und Vorst sind kaum betroffen.

Tönisvorst/Kempen. Da kommt was auf die Autofahrer zu, besonders im Sommer. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute: Bis Mitte August soll der Kempener Außenring saniert sein, dann dürfte für eine lange Zeit wieder Ruhe herrschen. Und: Die Belastungen für die Tönisvorster Ortskerne wird sich in Grenzen halten.

Der Reihe nach: Ab dem 25. April wird gebuddelt, dann ist zunächst der Bereich zwischen der Bundesstraße 9 und dem Ortseingang an der Hülser Straße in Kempen dicht. In drei Abschnitten arbeiten die Straßenbauer sich dann bis über die Kreuzung vor, um dann sukzessive Richtung Westen zu wandern. Das Ende ist der Ortseingang Oedt, dort wo Discounter Lidl eine Filiale betreibt.

Straßen NRW investiert hier rund 2,2 Millionen Euro“, sagt Projektleiter Dietmar Giesen. Der aktuelle Belag ist rund 20 Jahre alt. Tausende Fahrzeuge benutzen die Strecke täglich. Teilweise ist auch eine Sanierung des Unterbaus nötig, teilweise wird nur der Asphalt erneuert.

Was das Vorgehen angeht, betont Giesen: „Bevor nicht ein Abschnitt fertig ist, wird kein neuer angefangen.“ Ab der vierten Bauphase muss der Verkehr, der über den Krefelder Weg in die Thomasstadt fließt, einen Umweg fahren. Bewusst in die Sommerferien verlegt werden die letzten beiden Bauabschnitte. Auch, weil Schulbusse betroffen wären. In der fünften Phase sind sowohl die Kreuzung mit der Landstraße 362 Richtung St. Tönis, als auch auch die L 361 gesperrt, das ist die Vorster in Kempen, beziehungsweise die Kempener Straße in Vorst.

Der Umleitungsverkehr läuft dann über die Landstraße 444 Richtung Oedt, dann weiter über die Kreisstraße 22 (Reckenhöfe) Richtung Kreisverkehr bei Markant.

„Es wird nur ein geringerer Teil durch Vorst oder St. Tönis laufen“, sagt der Tönisvorster Ordnungsamts-Leiter Wolfgang Schouten. Die Umleitungen seien „sehr weiträumig“. „Und es sind natürlich mehrere Strecken möglich“, so Schouten.

Der Verkehr aus der Kempener Innenstadt Richtung Grefrath kann im Übrigens über die Kreisstraße Richtung Mülhausen laufen.