Altstadt-Geflüster: Na klar - Hensel liebt Märchen

Altstadt-Geflüster: Na klar - Hensel liebt Märchen

Der Bürgermeister strahlt über das Bild von Markus Feist. Ferner: Viel Bruch, kaum Ess-Pause, Uwe geht’s gut.

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p class="text"><strong>Kempen. Seit Freitag liegt das alte Finanzamt in Schutt und Asche. Anlass für den Flüsterer, sich nach Berber Uwe zu erkundigen, der jahrelang unter der Finanzamts-Treppe sein Domizil hatte. "Alles klar", rief Uwe dem Flüsterer Mitte der Woche am Kloster zu, während er mal wieder in typischer Manier seinen Hausstand auf dem Rad spazieren fuhr. Wo er jetzt nächtigt, wollte unser Clochard allerdings nicht verraten - geht ja auch niemanden was an. Hauptsache, es geht ihm gut!

Freies Parken an der Burg

Schlecht ging’s jedenfalls diese Woche mal wieder dem Park-Automaten an der Burg: "Außer Betrieb". Wenn das so weiter geht, kann sich die Stadt ihr hochgestecktes Ziel abschminken, den Autofahrern mit den zusätzlichen 275 gebührenpflichtigen Stellflächen 91 000 Euro im Jahr abzuknöpfen. Seit April sind die blauen Groschengräber auf neun Altstadt-Parkplätzen im Einsatz - Ignoranten werden von den Politessen mit Knöllchen zur Ordnung gerufen.

Pulsierendes Treiben in der City

Trotz Ferien hat man nicht den Eindruck, dass es in der Altstadt so etwas wie ein Sommerloch gibt. Reges Markttreiben, pulsierendes Gassentreiben, Straßenmusikanten, Obstverkäufer, nette Gespräche am Rande. Die Maikränze und Marienkäfer sind zwar verschwunden; aber trotz des regnerischen Starts in den Sommer ist man guter Dinge in Kempens Kern.

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