Alleenradweg: Im April beginnt Bauphase zwei

Alleenradweg: Im April beginnt Bauphase zwei

Das erste Stück ist fertig. Die Bürger informieren sich zu Bau, Sicherheit und Ablauf.

Nettetal/Grefrath. Das Interesse am Info-Abend zum Ausbau des Radweges auf der Bahntrasse von Grefrath nach Kaldenkirchen übertraf die kühnsten Erwartungen.

Mehr als 100 Bürger kamen zur CDU-Veranstaltung, viele aus Sassenfeld, Leuth-Busch und den Hinsbecker Sektionen Haak, Hamse und An Schönkes Krüz. Als Referenten waren die Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche und Heike Meinert vom Grünflächen geladen.

Zunächst stellte Fritzsche die zehn Kilometer lange Ausbaustrecke mit den zehn Rastplätzen vor. Das erste Stück von Grefrath bis Schlibecker Berg (Haus Milbeck) ist fertig. In den nächsten Wochen wird bis zur B 509 (Heidenfeld) gebaut. Die Ausschreibung erfolgt in dieser Woche. "Mit den Bauarbeiten wird im April begonnen, so dass die Strecke zum Seefest Anfang Juli befahren werden kann", sagte Fritzsche.

Für die Nettetaler bedeute der Radweg mehr Sicherheit, schnellere Verbindung und mehr Ökologie. Für mehrere hundert Schüler wird der Weg zwischen Kaldenkirchen und Lobberich kürzer und sicherer. An Kreuzungspunkten wird er beleuchtet. Fritzsche: "Wenn notwendig, wird die Beleuchtung nachgebessert."

Die Anwesenden hatten viele Fragen, auch zu Sicherheit: Wie werden Kollisionen zwischen Traktoren und Radfahrern im Bereich "Schulzepesch" in Lobberich vermieden, weil dort der Radweg über einen parallel zur alten Trasse laufenden Wirtschaftsweg führt?

Fritzsche erläuterte, dass dort drei weitere Ausweichstellen gebaut werden. Wie sichert man die Radfahrer an der schnell und stark befahrenen K3/Kälberweide? Dazu Fritzsche: "Die Radfahrer werden geschlängelt auf die K3 geführt. Dort wird eine beleuchtete Mittelinsel gebaut." Was geschieht mit der Bahntrasse Schulzepesch, die nicht als Radweg genutzt wird?

Laut Dezernentin soll sie für Fauna und Flora erhalten bleiben. Auf die Frage, wie verhindert wird, dass Autos auf dem Radweg fahren, antwortete sie: "Mit Pollern und kleinen runden Tonnen wird Pkws das Befahren unmöglich gemacht." Ein Absperrgitter gebe es lediglich in Kaldenkirchen an der Leuther Straße, wo der Radweg abschüssig in die B221 endet.

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