Agility-Turnier: Ein Team-Sport für Mensch und Hund

Agility-Turnier: Ein Team-Sport für Mensch und Hund

106 Teams aus ganz NRW gingen beim Turnier in Grefrath an den Start. Rund 400 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe.

Grefrath. Über eine stattliche Zahl von Teilnehmern und Besuchern konnte sich der Internationale Rasse-, Jagd- und Gebrauchshunde Verband (IRJGV), Ortsgruppe Grefrath, freuen: 106 Teams aus elf Vereinen aus ganz NRW und rund 400 Zuschauer kamen zum Agility-Turnier auf das Vereinsgelände.

Die Weitläufigkeit der Anlage am Bronkhorster Weg in Sichtweite des ehemaligen Entwicklungszentrums von Johnson Controls ermöglichte zwei Parcours. Auf einem abgetrennten Gelände gab es zudem Spiel- und Vorbereitungsmöglichkeiten. Von „qualitativ guten sportlichen Leistungen“ sprach Richterin Andrea Esser aus Vinkrath. Mit dem Ablauf war auch Turnierleiterin Christine Schmitz hochzufrieden.

Sabrina Beuermann vom IRJGV-Grefrath ist seit sieben Jahren als Hundesportlerin aktiv, trainiert einmal die Woche. Gisela Hoffmann, die durch ihren Mann Peter zum Hundesport kam, sammelte Erfahrungen mit ihrem Hütehund. Sie ist seit einem Jahr dabei und trainiert zweimal die Woche. Ihr gefällt besonders das Zusammenspiel zwischen Tier und Mensch beim Turnier in Grefrath.

Fast spielerisch bewältigten die Hunde die gestellten Aufgaben: ab durch den Tunnel, flott durch die Slalomstangen, problemlos die Wippe gemeistert, so manches Hindernisse fast im Schongang übersprungen.

Für die verschiedenen Aufgaben gab es Sollzeiten für jedes Team. Die lagen je nach Länge und Aufgabe zwischen 447 und 61 Sekunden. Im Schnitt waren 2,70 Meter pro Sekunde zu bewältigen. Das war kein Problem für die Vierbeiner, eher schon für das eine Frauchen oder das andere Herrchen . . .

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