1. NRW
  2. Kreis Viersen
  3. Kempen und Grefrath

Abwechslungsreiches Wochenende voller Musik aus aller Welt

Abwechslungsreiches Wochenende voller Musik aus aller Welt

In Wachtendonk treten Solo-Künstler und Gruppen mit ihren ganz speziellen Instrumenten auf.

Wachtendonk. Die Reihe des Wachtendonker Musikwochenendes wird von Freitag, 20., bis Sonntag, 22. April, fortgesetzt. Künstler aus der Region stellen sich und ihr Instrument im Bürgerhaus „Altes Kloster“ vor. Zum Auftakt am Freitag, 19.30 Uhr, präsentiert der Kulturkreis Musiker mit gänzlich unterschiedlicher Musik. In ihrem Programm „Musette adrett“ entführt die Akkordeonistin Bettina Born mit eigenen Kompositionen in ihre Welt der Musettewalzer und des Tango. Das Trio Hut Up besteht aus Jürgen Schwalk, Ralf Diedenhofen und Georg Herz. Die unterschiedlichen Backgrounds aus Klassik, Jazz und Latin verbinden die Vollblutmusiker versiert zu einem energiegeladenen Programm.

Am Samstag ab 19.30 Uhr erwartet die Zuhörer eine Vielzahl von Instrumenten aus der Querflöten- und Blockflötenfamilie sowie Flöten aus den verschiedensten Kulturkreisen rund um den Globus. In ihren Kompositionen und Improvisationen lässt Cordelia Loosen-Sarr Einflüsse unterschiedlichster Spieltechniken und Musikstile erkennen. „Blues 66“ mit Wolf „Guitar“ (Wolf Wiedemann) und „Howling“ Sven (Sven Bükow) laden zu einer Reise durch den Blues ein, moderieren mit kurzen Erläuterungen. Gitarre, zwei Stimmen, Bluesharp, Sax, Querflöte und manchmal auch eine Cigar-Box vermitteln Bluesstimmung.

Das Musikwochenende findet seinen Abschluss mit den Auftritten von zwei Duos am Sonntag ab 17.30 Uhr. „Gezeiten-Klang“, das sind Constanze Rolfink und Jürgen Gros. Sie verknüpfen Eindrücke, die sie auf ihren Reisen gewonnen haben, klanlich mit Musik. Klassische Instrumente werden verwoben mit außergewöhnlichen aus aller Welt, wie Monochord, Querflöte und chinesiche Guzheng. Texte zur Musik runden das Konzert ab. Zum Duo „Acanio“ haben sich die Geigerin Freya Deiting und die Gitarristin Sandra Wilhelms zusammengefunden. „Aciano“ — das spanische Wort für Kornblume — galt in der Romantik als Symbol der Natürlichkeit und der Sehnsucht nach der Ferne. So finden sich im Repertoire auch Stücke aus Brasilien und Irland.

Der Eintritt zu den Konzerten ist jeweils frei. Red

www.kulturkreis-wachtendonk.de