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Abstandsregel: Fahrradverbot auf dem Kempener Wochenmarkt

Altstadt : Abstandsregel: Fahrradverbot auf dem Kempener Wochenmarkt

Die Stadt Kempen will die enge Situation zwischen den Ständen auf dem Buttermarkt weiter entzerren.

Strahlender Sonnenschein und das Wochenende stand bevor: Auf dem Kempener Wochenmarkt war am vergangenen Freitag eine Menge los. Und zwar so viel, dass es mit der Einhaltung der Corona-Abstandsregeln gar nicht so einfach war. Dennoch waren alle vorsichtig und vermieden unnötige Nähe.

Um einen Einkauf auf Distanz zu ermöglichen, hatte die Stadt Kempen bereits auf Anregung der Händler einen anderen Marktaufbau umgesetzt. So ist zwischen den Ständen mehr Platz entstanden (die WZ berichtete). Nun hat die Stadt eine weitere Maßnahme hinzugefügt, die bereits in der vergangenen Woche umgesetzt worden ist. „Man darf nicht mehr mit dem Fahrrad auf den Wochenmarkt“, so Stadtsprecher Christoph Dellmans auf Anfrage. „Wir versuchen so, die Situation weiter zu entzerren.“

An allen Seiten des Buttermarktes stehen Schilder, die besagen, dass die Durchfahrt für Fahrräder verboten ist. Ein entsprechendes Schild steht zum Beispiel auf der Moosgasse in Höhe des Restaurants „La Piazza“. Heißt: Die Kunden die Wochenmarktes, die in großer Zahl per Rad in die Altstadt kommen, müssen es vom Markt entfernt abstellen und dann zu Fuß zum Einkauf. Die Wochenmärkte finden dienstags und freitags statt. In dieser Woche wird der Markt von Freitag auf Donnerstag vorgezogen – wegen des Feiertags (1. Mai).

Im Gespräch mit der WZ fügte Stadtsprecher Dellmans hinzu, dass der Toilettenwagen am Rathaus (neben dem Bronze-Modell) langfristig stehen bleiben soll. Geöffnet ist er täglich von 8 bis 18 Uhr.

kempen.de

(tkl)