Investor baut City-Wohnungen

Investor baut City-Wohnungen

Für das Areal „Am Lücker Stein“ beginnt jetzt der Hochbau. Dort entstehen Wohnungen und Penthäuser.

Viersen. Eine markante, 9000 Quadratmeter große Fläche unweit der Viersener Innenstadt erhält zurzeit ein neues Gesicht. Im Dreieck zwischen Willy-Brandt-Ring, Petersstraße und „Am blauen Stein“ plant Investor Theo Lücker einen Komplex aus Miet- und Eigentumswohnungen sowie Einfamilienhäusern. Das Vorhaben wird in mehreren Schritten entwickelt. Allein für den aktuell laufenden ersten Bauabschnitt investiert Theo Lücker rund fünf Millionen Euro. Was für ihn den besonderen Reiz des Projektes ausmacht: „Es ist eine der wenigen Flächen unweit der Viersener Stadtmitte — sie ist nur 200 Meter weit entfernt —, die noch zu bebauen sind.“ Lücker geht davon aus, dass das erste Gebäude mit neun Eigentunswohnungen und einem Penthouse sowie 15 Mietwohnungen und zwei Penthäusern wegen dieser Lage auf rege Nachfrage stoßen wird.

In Viersen herrscht zurzeit eine rege Bautätigkeit. So entsteht etwa die erste Klimaschutzsiedlung am ehemaligen Höhenberg; Die Viersener Aktien-Baugesellschaft (VAB) will bis Ende des Jahres einen Gebäudekomplex mit Sozialwohnungen an der Oberrahser Straße fertig gestellt haben. Der Erste Beigeordnete Paul Shrömbges rechnet damit, dass bezahlbarer Wohnraum im Stadtgebiet weiter gefragt bleibt.

Theo Lücker hat vor fünf Jahren die Weichen für sein aktuelles Bauprojekt gestellt: Damals erwarb er die Gewerbefläche aus einer Zwangsversteigerung. Nach den umfassenden Genehmigungsverfahren — das Areal musste etwa als Wohngebiet ausgewiesen werden — kooperierte er mit einem Aachener Büro für Stadtplanung und Umwelt sowie mit der Dülkener Ingenieurgesellschaft Schmitz.

Inzwischen ist der Tiefbau für den ersten Abschnitt abgeschlossen. „Ab 1. Dezember beginnen wir mit dem Hochbau“, kündigt Theo Lücker an. In „rund einem Jahr“ will er den ersten Gebäudeteil errichten lassen. Voraussetzung — wie stets im Baugewerbe — ist, dass der Winter mild wird.

Lücker plant noch mehr: Parallel, nördlich zum Willy-Brandt-Ring, soll ein Mehrfamilienhaus mit 16 barrierefreien Wohnungen, zwei Penthäusern und Aufzügen entstehen. In einem dritten Bauabschnitt will Theo Lücker parallel zur Straße „Am Blauen Stein“ Einfamilienhäuser mit zweieinhalb Geschossen und Garage sowie ein Sternhaus, das aus sechs Wohnungen mit versetzt angeordneten Balkonen und einem Penthouse besteht.

Alle Vorhaben stehen unter einem gemeinsamem Namen: „Am Lücker Stein“. Diese Bezeichnung verweist nicht nur auf die Investorenfamilie Lücker, sondern auch auf einen 14 Tonnen schweren Findling aus einer Kiesgrube. Den hat ein Bagger als Symbol für das neue Wohnkomplex aufgestellt.