Verweste Leiche in Heiligenhaus entdeckt

Verweste Leiche in Heiligenhaus entdeckt

Heiligenhaus. Am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr fand ein mit Mäharbeiten beschäftigter Gärtner auf einem Landgrundstück an der Losenburger Straße in Heiligenhaus eine verweste Leiche.

Der Leichnam lag in einer abgelegenen, von Bäumen und Büschen dicht umwachsenen und daher nur schwer einsehbaren Bodensenke.

Es handelt sich bei dem Toten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um den 85-jährigen Rentner aus Heiligenhaus, der von seinen Angehörigen am 26. März als vermisst gemeldet worden war. Am Tag zuvor hatte der Senior gegen 20.30 Uhr einen Gaststättenbesuch an der Losenburger Straße beendet, war danach aber bis zum Donnerstagmorgen nicht in seine nahe gelegene Wohnung zurückkehrt. Letzte Gewissheit zur Identität des gefundenen Toten kann erst die Obduktion der Leiche ergeben.

Die Lage des Fundortes - etwa 400 Meter vom Wohnort des Vermissten entfernt, Aussehen und Zustand der Leiche sowie Kleidung und gefundene persönliche Gegenstände des Toten, sprechen aber schon heute eindeutig dafür, dass es sich bei dem Toten um den gesuchten 85-jährigen Senioren handelt, nach dem Polizei, Angehörige, Freunde, Nachbarn und Bekannte bis heute erfolglos gesucht haben. Selbst der tagelange Fahndungs- und Sucheinsatz von starken Polizeikräften der Kreispolizei, unterstützt von einer Einsatzhundertschaft, Polizeihubschraubern, Suchhunden und einer intensiven Öffentlichkeitsfahndung,hatte nicht zu einem schnelleren Fund des Gesuchten geführt.

Fundsituation und bisherige Spurenlage ergeben nach Angaben der Tatortermittler keine Anzeichen für ein Fremdverschulden am Tode des Mannes, Hinweise auf eine Straftat sind aktuell nicht erkennbar.