Zwei Kliniken bündeln ihre Kräfte

Fußzentrum Rhein-Ruhr gegründet. Alle Operationen an Fuß und Sprunggelenk erfolgen nach internationalen Standards.

Velbert/Bochum. Das Velberter Helios Klinikum Niederberg und das Helios St. Josef-Hospital in Bochum-Linden haben kürzlich das neue Fußzentrum Rhein-Ruhr unter dem Dach der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie, geleitet von Chefarzt Dr. Peter Riess, eröffnet. Ziel, ist, die medizinische Leistungserweiterung auf eine qualitativ hochwertige Form in der Kooperation der beiden Krankenhäuser auszubauen. Der Schwerpunkt des neuen Fußzentrums liegt darin, sämtliche moderne Operationsverfahren an Fuß und Sprunggelenken nach internationalen Richtlinien durchzuführen.

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Dr. Peter Riess, Chefarzt

„Unsere Abteilung befasst sich neben der operativen Versorgung von Verletzungsfolgen auch mit der Behandlung hochgradiger Zehenfehlstellungen, Fußdeformitäten und Sprunggelenkserkrankungen“, erklärt Riess. Die spezialisierten Sektionen werden von Dr. Frank Schemmann, Fuß- und Sprunggelenkchirurgie, Dr. Tobias Jahnke, Minimal-invasive Fußchirurgie und Dr. Daniel Thriemer, Fußchirurgie in Bochum, geleitet.

Bei den Operateuren handelt es sich um erfahrene Spezialisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Patienten anhand von neusten Forschungsergebnissen und fortgeschrittener Technologie, die bestmögliche Fußbehandlung zu gewährleisten. Die Behandlung basiert dabei immer auf einer ausführlichen Untersuchung und Beratung über konservative oder operative Alternativen. „Wir sind stets daran interessiert, Ihnen anhand schonender Operationsmethoden, eine schnelle Genesung und einen kurzen Krankenhausaufenthalt zu ermöglichen“, versichert Chefarzt Peter Riess.

Das Spektrum des Fußzentrums umfasst unter anderem die Schwerpunkte Fehlstellung der Groß- und Kleinzehen, Nervenengpasssyndrome, Korrektur von komplexen Fußdeformationen sowie Erkrankungen des Sprunggelenks und der Sehnen. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die minimalinvasive Fußchirurgie dar, welches ein in Deutschland neues, innovatives Behandlungsverfahren darstellt. Hierbei können über kleinste Schnitte von wenigen Millimetern Korrekturen an Knochen und Weichteilen durchgeführt werden.

Ergänzt werden diese Verfahren durch arthroskopische Operationen (Gelenkspiegelungen) der Sprunggelenke und endoskopische Verfahren an Fuß und Sprunggelenk. Die vielfältigen Facetten der neuen Abteilung erfordern ein breites Spektrum an Erfahrung sowie ein hohes Maß an fach- und standortübergreifender Zusammenarbeit, die mit der Eröffnung des Fußzentrums Rhein-Ruhr vereint werden. Sowohl die diagnostische Abklärung und die therapeutische Versorgung im neuen Fußzentrum geschehen aus einer Hand und sollen dem Patienten somit eine individuelle und persönliche Betreuung garantieren.