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Velbert: Zahlreiche Tiere in Not halten die Feuerwehr in Atem

Velbert : Zahlreiche Tiere in Not halten die Feuerwehr in Atem

(HBA) Dass die Feuerwehr immer wieder einmal zur Tierrettung ausrückt, ist an sich nicht ungewöhnlich. Alles andere als alltäglich waren am Wochenende aber sowohl die Anzahl wie auch die Art der Einsätze, die die hauptamtlichen Kräfte der Wehr beschäftigten.

Der erste Alarm ging am Samstag um 16.13 Uhr ein: Von der Blumenstraße wurde vor einem Eiscafé in Höhe der Sparkasse eine kranke Taube gemeldet. Als die Feuerwehrleute dort eintrafen, war der Vogel allerdings schon tot. Später ging es um 19.46 Uhr zur Hordtstraße in Langenberg. Die etwa einen Meter lange Schlange im Keller eines Wohnhauses war schnell als harmlose Ringelnatter identifiziert, die eingefangen und anschließend in die Natur entlassen wurde. Um 21.03 Uhr war es ein von Passanten am ehemaligen Nevigeser Bahnhof gefundenes Fledermaus-Jungtier, das die hauptamtlichen Kollegen auf den Plan rief. Sie setzten den winzigen Hautflügler kurz vor der Dämmerung in einer nahegelegenen Rankpflanze ab.

Der erste Einsatz am Sonntag führte die Hauptamtlichen um 7.47 Uhr in den Herminghauspark, weil dort ein rund 200 Liter fassender Metallmüllbehälter in Flammen stand. Das Feuer war schnell unter Kontrolle gebracht, zudem wurde die Tonne mit Löschschaum geflutet. Bei der anschließenden Fahrt zur Tankstelle an der Friedrich-Ebert-Straße entdeckte die Besatzung des Löschfahrzeugs in Höhe des Zentralen Busbahnhofes (ZOB) eine angefahrene Katze, für die jede Hilfe zu spät kam.

Weiter ging es um 11.10 Uhr: In einem Wohnhaus an der Straße Zur Steinbeck in der Siedlung am Thekbusch hatte sich eine Meise in das Abluftrohr einer Dunstabzugshaube verirrt. Es war nicht das erste Mal, dass ein Vogel in das Abluftrohr gelangt war. Der Besitzer will daher jetzt die Öffnung sichern lassen. Dem kuriosen Einsatz folgte um 16.44 Uhr eine zweite Auflage: Dieses Mal war es eine Elster, die in einem Wohnhaus an der Poststraße im Abluftrohr einer Dunstabzugshaube feststeckte. Auch die Elster konnte befreit und in die Natur entlassen werden. Für den letzten tierischen Einsatz des Tages sorgte um 18.10 Uhr eine weitere Ringelnatter, die auf dem Gelände eines Wohnhauses an der Langenhorster Straße unter einer Regenwassertonne steckte. Nach dem Entleeren des Behälters und der Demontage einer Abdeckung wurde das Reptil im nahen Langenhorster Wald ausgesetzt.