Wülfrath: Hegering plant einen Tag für Familien

Wülfrath : Der Wülfrather Hegering sucht die Nähe zu den Familien

Die Jägerschaft will in diesem Jahr den Dialog verstärken.

. Die Wülfrather Jäger wollen den Kontakt mit den Bürgern weiter intensivieren. Daher sind für 2019 zahlreiche Aktionen geplant, unter anderem ein Familientag. Mehr Öffentlichkeit, noch mehr Dialog – das sind die Ziele für das Jahr 2019, die der Hegering Wülfrath auf seiner Jahresversammlung benannt hat. Spannende Aktionen und Angebote sollen in diesem Jahr dazu beitragen, wie das Vorstandsquartett Luciana Volmer, Stefan Müllenborn, Frank Rademacher und Reinhard Fiedler deutlich machten.

Durchschnittsalter der Mitglieder bewegt sich weiter nach unten

Zunächst blickte die Vorsitzende Volmer auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. „Ein Jahr, in dem wir die Korrektur des rot-grünen Jagdgesetzes erlebt haben.“ 100 Mitglieder zählt der Hegering derzeit. „Und wir stellen fest, dass sich das Durchschnittsalter weiter nach unten bewegt“, erklärte die Vorsitzende erfreut. Zufrieden ist die Wülfrather Jägerschaft auch mit ihrer Aufklärungsarbeit im Sinne von Pflege und Erhalt von Natur und Umwelt. Damit wolle man fortfahren.

Im vergangenen Jahr hatte der Hegering insbesondere Veranstaltungen für Schüler angeboten, so wie die beiden außerschulischen Lernangebote „Lernort Natur“ und „Waldjugendspiele“. Bei beiden Aktionen nahmen mehr als 500 Schüler teil.

Eine Auszeichnung durch den BUND erhielt jetzt die Wald-Arbeitsgemeinschaft an der Parkschule, die dort von der Hegering-Vorsitzenden Volmer geleitet wird. All diese Angebote will der Hegering auch künftig ehrenamtlich anbieten.

Zusätzlich ist für dieses Jahr ein Wildgrillkurs und ein Familientag auf dem Zeittunnel-Gelände geplant. Im Rahmen des Tunnelflimmerns soll der Film „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“ gezeigt werden. Vor der Vorführung wollen die Jäger Aktionen und Informationen zum Thema „Wald und Natur“ geben.

Für seine 40-jährige Mitgliedschaft wurde bei der Jahresversammlung Jürgen Stradtmann geehrt, Björn Wolff und Peter Comberg kommen jeweils auf 25 Jahre.

(isf)
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