Wülfrath Awo Rohdenhaus Stadtteilrundgänge : In Rohdenhaus fehlen vor allem Bänke

Auftakt der von der Awo organisierten Stadtteilrundgänge fand reges Interesse.

. Als Erfolg konnte die Awo den Auftakt der Stadtteilrundgänge in Rohdenhaus verbuchen. Awo-Vorsitzender Peter Zwilling und Begegnungsstättenleiterin Conny Weimer konnten 35 Bürger begrüßen, die nicht nur den Worten von Rundgangsführerin Ulrike Romund lauschen wollten, sondern auch ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche mitgebracht hatten. Die Route führte über den Angerweg, Rohdenhauser Busch, Siedlerstraße, Am Kliff und zurück zum Ausgangspunkt.

Ein großes Thema auf der rund 1,8 Kilometer langen Strecke waren Bänke. „Es sollten einige aufgestellt werden“, lautete die Forderung aus den Reihen der Bürger. Gerade fürdie älteren Bürger seien die zum Teil sehr steilen Strecken bisweilen schwer zu bewältigen.

Besonderes Lob gab es für den Spielplatz neben dem Bürgerzentrum. Da dieser allerdings ein Nachbarschaftsplatz sei, merkte Ulrike Romund an, dass man auch daran denken müsse, diesen Bereich „für Omas und Opas attraktiv zu machen“. Der Platz unter den drei Kastanien an der Siedlerstraße ist wegen Baumaßnahmen seit zwei Jahren nicht zu nutzen. Da sich die Bautätigkeit aber dem Ende zuneigt, wurde angeregt, diesen bei den Rohdenhausern sehr beliebten Platz – dort wurden zuvor Stadtteilfeste gefeiert – zeitnah wieder herzurichten.

In Rohdenhaus gilt im gesamten Bereich Tempo 30. Dies sei nur am Ortseingang ausgeschildert und dann nicht mehr, kritisierte ein Teilnehmer. Auch merkte er an, dass einige Autofahrer, ob ortskundig oder nicht, das Tempolimit ignorierten. Dies sei sowohl für die hier spielenden Kinder als auch für die Senioren gefährlich.

Stephan Michaels, Vorsitzender des Bürgervereins Flandersbach, hätte sich „mehr Mütter mit Kinderwagen“ bei dem Rundgang gewünscht. Dennoch versprach er sich einen besseren Einblick in die Bedürfnisse der Rohdenhauser. Den bekam er mit einigen Gesprächen unterwegs.

Margret Platzhoff wies darauf hin, dass jeden Mittwoch zwischen 10.30 und 11.30 Uhr im Begegnungszentrum Seniorengymnastik angeboten wird. „Das wissen viel zu wenige“, sagte sie und rührte die Werbetrommel. Eine Zehnerkarte kostet 50 Euro

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