Wülfrath : Wülfrath aus Sicht der Kamera

Noch im Sommer wird die sechste Auflage von „Malerisches Wülfrath“ veröffentlicht. Der Erlös geht diesmal an „Kids on Tour“.

. Der Kalender „Malerisches Wülfrath“ wird noch in diesem Sommer zum sechsten Mal erscheinen. Das haben die vier Initiatoren im Rahmen einer Pressekonferenz mitgeteilt. Die Motive für 2020 stammen wieder von Rosi Stöcker, F. Thomas Müller, Peter Klückmann und Peter Emmert, Mitglieder der Fotogruppe „Creative Photography“.

Die 13 Motive, die es in den Kalender 2020 und auf das Deckblatt geschafft haben, suchten Thomas Reuter, Chefredakteur von Taeglich ME, WZ-Redakteur Andreas Reiter sowie dessen Sohn Felix (12) in der Gaststätte „Makedonia Palace“ aus. Mehr als 50 Fotos mussten gesichtet und bewertet werden. Wie immer war die Auswahl nicht einfach, aber die dreiköpfige Jury konnte sich schließlich einigen. In zwei Fällen hatte Felix das letzte Wort. Die Motive werden noch nicht komplett verraten aber „es wird kein Baustellenkalender“, wie Peter Klückmann mit einem Augenzwinkern sagt. Der Kreisverkehr sorgt derzeit zwar für viel Aufregung, hat aber in dem hochwertigen Kalender nichts zu suchen. Der Erlös kommt „Kids on Tour“ zu Gute.

Die Käufer des Kalenders wünschen sich HDR-Aufnahmen

Das Quartett hat sich diesmal enger an den Kundenwünschen orientiert. Die Resonanz auf den Kalender 2019 hatte ergeben, dass HDR-Aufnahmen besonders geschätzt werden. Das hatten die Hobby-Fotografen in den vergangenen Monaten nicht selten gehört und nun erhört. Es wird also mehr HDR-Aufnahmen mit kräftigen Farben geben, die die Stimmung der Motive noch weiter verstärkt.

Natürlich werden auch diesmal wieder Aufnahmen mit Wiedererkennungswert verwendet. Die Innenstadt ist gesetzt, auch der Ortsteil Düssel wird vertreten sein, genau wie eine Ansicht „von oben“. „Es ist schön, wenn mit den Fotos Erinnerungen verbunden sind“, so Peter Klückmann. „Wir gehen aber nicht extra auf Touren, um gezielt Aufnahmen für den Kalender zu machen“, ergänzt F. Thomas Müller. Es seien eher Momentaufnahmen, die bei Spaziergängen entstehen. Bei denen ist die Kamera immer dabei.

Neu ist, dass der aktuelle Kalender in Wülfrath gedruckt werden soll. „Wir sind auch Lokalpatrioten“, sagt Peter Klückmann. Die Verhandlungen mit Hubert Hacker von der Druckerei Atteln sind seinen Angaben zufolge bereits weit gediehen. „Es könnte sein, dass „Malerisches Wülfrath 2020“ weniger als die üblichen 19,95 Euro kostet und trotzdem unter dem Strich mehr als Spende übrigbleibt“, sagt der Hobby-Fotograf. Zunächst ist geplant, eine 100er Auflage in Auftrag zu geben, wenn der Bedarf höher ist, kann – wie in der Vergangenheit eigentlich immer – nachgedruckt werden. „Wir haben die meisten Exemplare des Kalenders 2019 bereits im vergangenen Sommer verkauft“, erklärt Peter Emmert.