Volkslauf: 12 000 Euro für den Hospizverein

Der Erlös aus dem Laminat-Depot-Lauf wurde übergeben.

Velbert. Trotz der tollen Resonanz von knapp 500 Startern und vielen Top-Zeiten: Der große Gewinner der Premiere des Laminat-Depot-Laufs ist der Hospizverein Niederberg. Der freut sich über die Spende von 12 000 Euro. Wie angekündigt stellt der Initiator des Volkslaufs sämtliche Einnahmen aus den Startgeldern zur Verfügung, darüber hinaus spendeten viele Sportler ihr Pfandgeld für den Zeiterfassungs-Chip. „Und wir haben auch noch ein bisschen aufgerundet“, sagt Kevin Peter, Geschäftsführer des Velberter Unternehmens.

Der Hospizverein Niederberg kann das Geld gut gebrauchen. Aktuell baut der Verein in Velbert ein Zentrum für Hospiz- und Palliativmedizin, das Ulrich-Müllenbach-Haus an der Cranachstraße 36a, die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Spenden. „Wir sind dem Laminat-Depot und allen Läuferinnen und Läufern unglaublich dankbar“, sagt Dr. Johann Campean, zweiter Vorsitzender des Hospizvereins. „Das bringt uns wirklich einen großen Schritt voran.“

Beim Laminat-Depot läuft die Nachbereitung der Premierenveranstaltung auf vollen Touren. „Wir sind mit dem Auftakt hochzufrieden, trotzdem gibt es natürlich einige Kleinigkeiten zu verbessern“, bemerkt Kevin Peter. Fest steht schon jetzt, dass der Volkslauf in 2019 eine Fortsetzung findet. „Wir haben unglaublich viel gutes Feedback erhalten. Viele Läufer wollen jetzt schon wissen, wann der Termin im kommenden Jahr sein wird“, erklärt Peter.

Während das noch offen ist, soll aber auch im nächsten Jahr die BLF-Arena als zentraler Veranstaltungsort dienen. Der SC Velbert habe sich als hervorragender Gastgeber erwiesen. „Das Team um Dirk Graedtke hat fantastische Arbeit geleistet und maßgeblich zum Erfolg des Events beigetragen“, so Kevin Peter. Ein Lob gibt es zudem für die vielen ehrenamtlichen Helfer: „Vom Wettkampfbüro über die Verpflegungsausgabe bis hin zu den Streckenposten — ohne die vielen Menschen, die ihren Sonntag geopfert haben, wäre der Lauf überhaupt nicht möglich gewesen.“ HBA