Velberter Theatergruppe spielt Kriminalstück „Der Unheimliche“

Velberter Theatergruppe spielt Kriminalstück „Der Unheimliche“

Das Ensemble besteht vorwiegend aus Sparkassen-Mitarbeitern.

Velbert. In einem alten Landhaus findet 20 Jahre nach dem Tod des Besitzers auf dessen ausdrückliche Verfügung hin die Testamentseröffnung vor seinen sechs verbliebenen Erben statt. Wie das so schon mal ist: Die angereisten Erben sind sich gegenseitig nicht wohlgesonnen. Nachdem der Erbe benannt wird, breitet sich Neid aus. Als dann noch die Nachricht das Haus erreicht, dass aus einer nahe gelegenen Irrenanstalt ein Patient entflohen ist, droht die Situation aus dem Ruder zu geraten: Schweben die Anwesenden wirklich in Gefahr oder ist dies alles nur Einbildung?

Holger Kleine, Theater „FreiRaum“

Mit dem Kriminalstück „Der Unheimliche“ von John Willard hat die Velberter Theatergruppe „FreiRaum“ ihre fünftes abendfüllendes Programm auf die Bühne gestellt. Seit gut einem Jahr haben die Amateurschauspieler für das Stück geprobt. „Jedes Stück hat seine Herausforderungen, bei diesem hier muss das Timing stimmen, damit die Spannung hochgehalten wird“, beschreibt Holger Kleine, der PR-Mann der Theatergruppe, die besondere Schwierigkeit.

Übrigens: Neben der Spannung kommt die Komik nicht zu kurz. Entstanden ist „FreiRaum“ überwiegend aus Velberter Sparkassen-Mitarbeitern, die Spaß an der Schauspielerei hatten und immer noch haben. Inzwischen gibt es ein treues Stammpublikum. Ein Teil davon applaudierte bereits bei der Premiere auf der „RüBühne“ in Essen. Nun kann auch in Velbert die schräge Testamentseröffnung verfolgt werden. „Der Unheimliche“ wird am 17. März um 19 Uhr und am 18. März um 17 Uhr in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums an der von-Humboldt-Straße 54-58 sein Unwesen treiben. Karten sind über die Homepage der Theatergruppe für zwölf Euro zu bestellen.

Mit den Eintrittsgeldern finanziert die Gruppe ihre Unkosten: „Wir brauchen Kostüme, Requisiten, Miete für die Aufführungsbühnen, daneben bilden wir uns bei Seminaren über den Amateurtheaterverband weiter“, so Kleine. uba

theater-freiraum.info

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