Velbert Psychosomatik – Welche Therapien gibt es?

Velbert · Das Helios Klinikum Niederberg lädt zum Medizinforum ein.

 Referent Dr. Sami Renner ist Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie am Velberter Klinikum Niederberg.

Referent Dr. Sami Renner ist Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie am Velberter Klinikum Niederberg.

Foto: Helios Klinikum Niederberg/Helios

Von psychosomatischen Erkrankungen spricht man, wenn seelische Belastungen, Stress oder traumatische Ereignisse körperliche Beschwerden auslösen oder verstärken. Die Symptome sind vielfältig und können unter anderem von chronischen Schmerzen, Burnout, Magen-Darm-Problemen bis hin zu Herzbeschwerden reichen.

Alle Fragen zum Thema Psychosomatik, welche Erkrankungen es gibt und wie diese behandelt werden, erörtert der Spezialist Dr. Sami Renner, Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie am Helios Klinikum Niederberg, am Dienstag, 7. Februar, ab 18 Uhr beim nächsten Medizinforum. Im Anschluss nimmt sich der Mediziner Zeit für persönliche Fragen.

Klassische psychosomatische Erkrankungen – körperlich nicht begründbare Beschwerden – spielen heutzutage eine immer größere Rolle und sind aufgrund etablierter Methoden gut behandelbar sowie gesellschaftlich deutlich mehr akzeptiert.

Psychosomatik bezeichnet in der Medizin eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Patienten (körperlich-seelische Wechselwirkungen). Klassisch werden die psychischen Ursachen im Rahmen von vermeintlich körperlichen Erkrankungen (somatoforme Störung) unter Berücksichtigung der sozialen Lebensbedingungen und der individuellen Lebensgeschichte betrachtet. „Ist das seelische Befinden erheblich gestört, kann sich die Störung durch körperliche Beschwerden äußern. Umgekehrt kann eine körperliche Erkrankung einen Menschen auch seelisch aus dem Gleichgewicht bringen,“ erläutert Dr. med. Sami Renner.

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie umfassen die Erkennung, Behandlung und Rückfallvorbeugung von Krankheiten, an deren Verursachung psychosoziale Faktoren eine Hauptrolle spielen.

Die Informationsveranstaltung findet im Sitzungszimmer 1 und 2 an der Robert-Koch-Straße 2 statt. Es gelten die allgemein üblichen Hygiene-Regeln. Zutritt nur mit vorherigem negativen Corona-Selbsttest. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie die Händedesinfektion entsprechend der Hinweisschilder sind obligatorisch. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine Anmeldung unter Telefon 02051/982 16 01 gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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